Nessus will Heimanwender unterstützen

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Die Macher des kostenlosen Sicherheitstools Nessus, ein verbreiteter Vulnerability Scanner, wollen Heimanwendern den Zugang zu ihrem Tool erleichtern. Tenable, die Firma die Nessus entwickelt, liefert Plugins zukünftig ohne zeitliche Verzögerung an Privatanwender aus und ändert seine Subskriptionspolitik.

Bisher mussten sich Privatleute registrieren und erhielten die Plugins erst mit zeitlicher Verzögerung von einer Woche. Mit dem Schritt will die Firma auf das Ausbreiten von privaten Netzwerken reagieren und Heimanwender ermutigen, auch im häuslichen Netzwerk nach Sicherheitslücken zu fahnden.

Gab es bisher zwei Subskriptionsmodelle, sollen sich zukünftig nur noch Firmen im so genannten „ProfessionalFeed“ registrieren müssen, die Nessus im kommerziellen Umfeld betreiben. Hilfsorganisationen sowie Bildungs- und Erziehungseinrichtungen dürfen den ProfessionalFeed gratis nutzen. Über den Feed erhalten die Kunden beispielsweise kommerziellen Support und aktuelle Informationen zu Sicherheitslücken.

Der Vulnerability Scanner steht auf der Webseite von Tenable zum kostenlosen Download bereit. Ursprünglich stand die Software auch unter der GPL, wird aber seit 2005 und Version 3.0 nur noch kommerziell weiterentwickelt. Parallel dazu entwickelt das OpenVAS-Projekt die ursprüngliche GPL-Variante von Nessus weiter.

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