München gibt Quellcode von OpenOffice-Ergänzung frei

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Die Stadt München hat die von ihren Entwicklern geschriebene Software Wollmux, eine Vorlagen- und Formularverwaltung für Open Office, als Open-Source-Software veröffentlicht. Wollmux wurde geschaffen, um die unübersichtliche Situation mit vielerlei lokalen Vorlagen zu vereinheitlichen und leichter administrierbar zu machen.

Nach Prüfung der juristischen Rahmenbedingungen hat die Stadt den Code unter die European Union Public License (EUPL) gestellt. Die von der Europäischen Kommission entworfene Lizenz lehnt sich an die GPL an, wurde aber speziell an europäisches Recht angepasst.

Wollmux steht im Open Source Observatory and Repository (OSOR), der künftigen EU-Plattform für freie Software der öffentlichen Behörden, zum Download bereit.

Damit verwirklicht die Stadt München, die derzeit 14000 Desktop-Arbeitsplätze auf Linux umstellt, ihre Ankündigung, mit anderen Open-Source-Anwendern und der Community zusammenzuarbeiten. Die Münchener Bürgermeisterin Christine Strobl: „Die Veröffentlichung bietet anderen Interessierten die Möglichkeit, direkt von unserer Arbeit zu profitieren. Gleichzeitig bietet sich uns die Chance, von Weiterentwicklungen anderer zu profitieren, das heißt, die Software fehlerfreier und komfortabler zu gestalten sowie funktional zu erweitern. Das sind die Vorteile von freier Software.“

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