Mark Shuttleworth über Fehler und Perspektiven

"Der Desktop bleibt wichtig."

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Erst vor Kurzem hatte Canonical-Chef Mark Shuttleworth Eigengewächse aus dem Bereich Desktop abgesägt, nun gibt er in einem Interview mit The Cube Einblicke in die kommende Strategie.

In der aktuellen Release 17.04 sind die Desktop-Umgebung Unity und der Display-Server Mir noch enthalten. Aber mit der nächsten Ausgabe beginnt der Rückbau der beiden Projekte, für das die Entwickler viel Kritik kassiert haben. Dann setzt die Distribution wieder aus Gnome 3 als primäre Schnittstelle, in Kombination mit der Implementation Wayland, die den alten X-Server ablösen soll.

Der Desktop bleibe weiter wichtig, sagte Shuttleworth in einem Interview mit The Cube. Das sei der Tribut, den das Unternehmen den Entwicklern zolle, die an der Entwicklung freier Software arbeiten würden. Wenn es aber ums Geschäft gehe, so stünden die Bereiche Server (Cloud) sowie das Internet der Dinge (IoT) im Fokus. Gerade letzteres sei ein Bereich, der in Bezug auf die wirtschaftlichen Perspektiven erst ganz am Anfang stehe.

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