Linux auf der Wii

1

Long time, no see, so beginnt eine Mitteilung des GameCube Linux-Projekts, das vor ein paar Jahren ein auf Busybox basierendes Linux auf Nintendos GameCube zum Laufen brachte. Nun, nach zwei Jahren Funkstille, meldet sich die Gruppe zurück. Sie hat dabei als Proof of Concept eine kleine Linux-Distribution im Gepäck, die auf Nintendos Wii-Spielekonsole läuft.

Die Distribution lässt sich dank einer Sicherheitslücke in dem Spiel „Legend of Zelda“ über Team Tweezers Twilight-Hack auf der Konsole booten. Ein Video auf Youtube zeigt, wie das Ganze funktioniert: Wenn die Hauptfigur mit einem Bewohner der Welt reden will, lädt die Wii die zuvor in den Speicher kopierte, rudimentäre Linux-Version.

Bestückt mit Linux ließe sich die Wii etwa als Thin Client einsetzen. Mit dem 729MHz starken PowerPC-Prozessor laufen aber auch Multimedia- und so genannte Homebrew-Anwendungen, also selbst geschriebene Software. Davon gibt es bisher einen MP3-Player, Tetris und einen Snes9X Super-Nintendo-Emulator.

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Linux auf der Wii"

  E-Mail Benachrichtigung  
Neuste Älteste Beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
lol beim Spitzohrigen Link kommt das ELF Loader ganz anders beim mir an. Was anderes: Ich find den Ingame Hack mehr als Merkwürdig. Ein Bootloader wird gestartet sobald ich jemanden anspreche? Da hat aber jemand bei Nintendo ganz viel Mist gebaut. Gott sei dank wird Nintendo nie Spiele für Windows PCs entwickeln, sonst kämen Bootsektor Viren wieder ganz groß in Mode. Mir wäre es natürlich lieber wenn das „Nintendo Channel“ Format gehackt wäre. So das man Linux und Homebrew Software direkt aus dem Wii Menü starten kann. Der Vorteil des Twilight Loader ist natürlich, das solche Hacks nicht mit einem… Mehr »