Linaro: Mega-Bündnis von ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und TI

Neue Linux-Allianz

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Ein Konsortium aus ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und Texas Instruments will sich unter dem Dach von Linaro für eine einheitliche Platform für Linux auf ARM einsetzen.

Die Non-Profit-Organisation Linaro hat sich das Ziel gesetzt, Open-Source-Entwicklung für ARM-Prozessoren einfacher und schneller zu machen. Dazu will man der drohenden bzw. bestehenden Fragmentierung von Linux-Tools und -Entwicklungen einen Riegel vorschieben und gemeinsam Tools und Treiber entwickeln, die dann über alle Geräteklassen hinweg genutzt werden können. Linaro sieht sich somit als Basis für sämtliche Linux-Geräte, egal ob Notebook, Desktop, Handy, BluRay-Player oder digitaler Fernseher, egal ob Android, MeeGo, Ubuntu (Distribution-X) oder WebOS.

Linaro wurde im März gegründet, der Schritt an die Öffentlichkeit erfolgte gestern im Rahmen der Computex. Die Projekt-Homepage findet sich auf linaro.org

Shuttleworth als Ideengeber?

Als Ziel will Linaro alle sechs Monate einen zertifizierten Kernel mit den zugehörigen Entwicklertools veröffentlichen. Die Namensgebung der Releases lehnt sich dabei an Ubuntu an, so soll das erste Release die Nummer 10.05 tragen (und in Kürze veröffentlicht werden). Die für den November geplante Version lautet 10.11 und die Mai-Version für 2011 heißt dementsprechend 11.05.

Ein detaillierter Bericht über den Launch von Linaro mit zahlreichen Bildern zu den Präsentationsslides findet sich auf netbooknews.de.

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