Kdenlive 0.7: Videoeditor für KDE 4

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Den nicht-linearen Open-Source-Videoeditor Kdenlive gibt es seit gestern auch in Version 0.7 für KDE 4. Es handelt sich dabei um das erste Release für KDE 4. Das bringt einige Verbesserungen gegenüber der letzten KDE-3-Version mit.

Zunächst ist die Software, die unter der GPL steht, nun besser in KDE integriert: Es gibt Anmerkungen in Nepomuk, mehr Meldungen an den Anwender und eine Fortschrittsanzeige für Jobs. Der Umgang mit der Timeline beschleunigt sich deutlich aufgrund von neu implementiertem Code für die Kommunikation mit dem MLT-Video-Framework. Kdenlive bezieht sein Rohmaterial aus verschiedenen Quellen: Es holt Material von DV- und HDV-Kameras (auch AVCHD) sowie von Webcams und vom Bildschirm.

Beim Schnitt kann der Cutter nun auch mehr Übergänge und Effekte zurückgreifen. Die Plugins von Frei0r unterstützt der Editor nun ebenfalls besser. Fehltritte lassen sich rückgängig machen, eine History erleichtert die Reise in die Vergangenheit. Nicht zuletzt funktioniert das Video-Rendering nun komplett getrennt von anderen Anwendungen. Man kann sich also anderen Aufgaben zuwenden, während Kdenlive sich um das Rendering kümmert.

Wer Kdenlive sofort ausprobieren will, muss den Quellcode selbst übersetzen. Erst im Laufe der nächsten Zeit wollen die Entwickler auch Pakete für verschiedene Distributionen anbieten. Auf der Download-Seite von Kdenlive lässt sich das Quellcode-Archiv herunterladen, eine Anleitung zum Übersetzen gibt es hier.

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2 Kommentare auf "Kdenlive 0.7: Videoeditor für KDE 4"

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Mittlerweile gibt es für kdenlive 0.7 Debian-Pakete bei debian-multimedia von Marillat:
http://debian-multimedia.org/dists/unstable/main/binary-i386/package/kdenlive.php

Ich habe die Software probiert. mit Linux mint.
ACVHD Files lassen sich definitiv ohne weiteres nicht öffnen!!!
Also vorsicht nicht alles was glänzt ist gold 🙂