KDE-Projekt bietet distributionsspezifisches Marketing

Für einen starken KDE-Desktop

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KDE 4 legt sehr viel Wert auf ein professionelles Design. Damit dieses auch bei den Nutzern ankommt, bietet das Projekt Distributoren nun einen Branding Service an.

Wie bei einem guten Kunstwerk passen das Hintergrundbild, Symbole und Bedienelemente bei KDE 4 zusammen. Wer sich aber die Implementierungen der einzelnen Distributoren mal anschaut, muss feststellen, dass diese nicht immer mit der gleichen Präzision vorgehen und teilweise schreckliche Farbschemata und Hintergrundbilder benutzen, so dass ein KDE-4-Desktop kaum mehr als solcher zu erkennen ist.

Gewinnt bestimmt keinen Designpreis: Der KDE-4-Standarddesktop von OpenSuse 11.1.
Gewinnt bestimmt keinen Designpreis: Der KDE-4-Standarddesktop von OpenSuse 11.1.

Dieses Verhalten möchten KDE-Designer und Plasma-Entwickler jetzt beenden und einen einheitlichen KDE-Brand schaffen. Der dazu ins Leben gerufene KDE-Branding-Service baut auf dem Standard-Hintergrundbild für die jeweilige KDE-Version auf und passt zum Beispiel den Button für das Hauptmenü oder einzelne Elemente davon für jede Distribution individuell an. Dadurch möchte das KDE-Projekt zwei Ziele erreichen:

  • jeder KDE-4-Desktop soll als solcher zu erkennen sein
  • jeder KDE-4-Desktop soll auch einen distributionsspezifischen Touch haben

Bei der jetzt von Aaron Seigo und Nuno Pinheiro angekündigten Aktion geht es nicht zuletzt auch darum, KDE zu einem weltweit bekannten Brand auszubauen.

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4 Kommentare auf "KDE-Projekt bietet distributionsspezifisches Marketing"

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“ jeder KDE-4-Desktop soll als solcher zu erkennen sei“ sein oder nicht sein is hier die richtige frage!

Danke, korrigiert

Also diese Idee finde ich eher unnötig, denn gerade die Freiheit, dass Distributoren ihre eigenen Ideen umsetzen können, ist mit KDE4 äusserst groß. Z.B. Mandriva 2009.1 sieht fast wie KDE 3.5 aus. Andere versuchen sich als OSX-Lookalikes etc. Es macht Spass, immer wieder neue Ideen zu sehen. Es könnte für kleinere Distros durchaus Sinn machen, aber kommerzielle Distributoren haben i.d.R. eigene Leute für den Desktop-Design-Job (naja, bei OpenSuSe brauchts noch etwas mehr…) Ich werde bei Aaron und anderen das Gefühl nicht los, das sie unbedingt Linux resp. KDE auf den Desktops der Welt haben wollen. Ob dies so wunderbar wäre… Mehr »

Nicht gerade benutzerfreundlich finde ich die Tatsache, daß Widgets direkt auf dem Desktop auftauchen und sich nicht ausschließlich auf das Dashboard verbannen lassen. Hinter und zwischen den Fenstern haben solche kleinen Anwendungen einfach nichts verloren – dort stören sie nur. Zu dem können dauernd laufende Animationen auch Performance kosten – insbesondere dann, wenn sie schlecht umgesetzt sind und nicht ressourcensparend arbeiten.

Man kann zwar statt dem Widget-Hintergrund auf einen herkömmlichen Desktop umschalten, jedoch fehlen dann wichtige Menüpunkte im Popup-Menü (z.B. Befehl ausführen).