Indisches Android-Tablet für 35 Dollar

Indiens Tablet-Offensive

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Für sage und schreibe 35 US-Dollar will Indien ein Android-Tablet auf den Markt bringen – mit einer Ausstattung, die kaum Wünsche übrig lässt.

Der indische Entwicklungsminister Kapil Sibal hat Indiens Antwort auf das iPad der Öffentlichkeit vorgestellt, es soll 1500 indische Rupien (35 US-Dollar) kosten. Dank sinkenden Komponentenpreisen soll das Gerät bald für 20 US-Dollar und dank staatlichen Subventionen für Schüler und Studenten in Indien sogar für nur 10 Dollar erhältlich sein.

Das seltsamerweise als „Laptop“ bezeichnete Gerät wurde von einem Konglomerat indischer Entwicklungszentren (IIT) aus Bombay, Madras und Kanpur konzipiert und soll 2011 auf den Markt kommen. Die Entwickler suchen momentan noch nach einem Produzenten, der das Gerät zum anvisierten Preis herstellen kann.

Laut Video-Review hat der voll funktionstüchtige Prototyp 2GB RAM, WLAN, resistiven (d.h. wahrscheinlich single-touch) Touchscreen, Mini-SD-, Simcard-, Mini-USB und USB-Slot sowie HDMI-Ausgang. Das Android läuft dem Test von NDTV zufolge erstaunlich flott, nur der Touchscreen reagiert etwas träge. Das Billig-Tablet hat eine gummi-Außenhülle und ist optional auch mit Solarzellen erhältlich. Es wird auch eine Videokonferenz-Funktion angekündigt, dies würde jedoch eine integrierte Kamera voraussetzen, die nirgendwo erwähnt wird.

Das Gerät soll sehr multimediatauglich sein, denn die primäre Zielgruppe sind Schüler und Studenten, die damit ihre Vorlesungen online anschauen können sollen.

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