Hersteller treibt Entwicklung an

Geldpreise für Palm-Apps

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Palm gibt Gas: Mit sechsstelligen Geldpreisen für die häufigsten App-Downloads will das kalifornische Unternehmen die App-Entwicklung anheizen.

Für die zwischen Anfang Februar und Ende Mai am häufigsten aus dem App-Katalog heruntergeladenen Applikationen vergibt Palm hohe Geldpreise an deren Entwickler. Sowohl kostenlose als auch bezahlpflichtige Programme honoriert das „Hot Apps Program“. Demnach erhalten die beiden Entwickler, deren App die Download-Nasen vorn haben, mit jeweils 100.000 US-Dollar für die beliebteste kostenlose und die beliebteste kostenpflichtige App. Weitere 10.000 Dollar gehen an die Entwickler der nächsten 20 beliebtesten Apps, und 1.000 Dollar erhält jeder Programmierer, dessen App unter den am häufigsten heruntergeladenen 200 ist. Die Preise gelten jeweils für kostenlose und kostenpflichtige Web-OS-Applikationen.

Wer noch keine Applikation im Katalog besitze, habe noch eine Menge Zeit, feuert Palm die Entwickler an. Erst Anfang Januar hat das Unternehmen sein „Developer Program“ gestartet. Mit den jetzt ausgerufenen Geldpreisen will es offenbar für mehr Motivation sorgen. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte es sich Entwicklerkritik für zu enge Bedingungen eingefangen. Kurz darauf hat das 1996 gegründete Unternehmen, das Anfang 2009 das Palm Pre mit dem Linux-basierten Web OS auf den Markt gebracht hat, kräftig Personal aufgestockt.

Wer wissen will, worum es bei dem Palm Pre genau geht: Linux-Magazin Online hat das Gerät einem Test unterzogen.

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