Handheld-Spielekonsole SMACH Z mit Linux lässt sich vorbestellen

SMACH Z in drei Varianten

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Ein spanisches Team hat eine Handheld-Spielekonsole entwickelt, auf der sich PC-Spiele starten lassen können. Als Betriebssystem steht neben Windows auch eine Linux-Distribution zur Wahl. Ab sofort nimmt der Hersteller für SMACH Z Vorbestellungen entgegen.

Die Konsole gibt es in drei Ausführungen:

  • Das einfachste Modell SMATCH Z besitzt 4 GByte Hauptspeicher, eine 64 GByte große SSD und muss ohne Kamera auskommen.
  • Die SMATCH Z PRO besitzt eine Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln. Gegenüber der SAMTCH Z bietet sie doppelt so viel Speicherplatz.
  • Das SMATCH Z ULTRA bietet ebenfalls eine 5-MP-Kamera sowie 16 GByte Hauptspeicher und eine 256 GByte große SSD.

Gegen Aufpreis lassen sich bei der SMATCH Z und der Pro-Fassung der Hauptspeicher und die SSD aufrüsten. Wem weniger Haupt- und SSD-Speicher ausreichen, der spart umgekehrt Geld.

Alle drei Modelle besitzen einen AMD Ryzen-Prozessor V1605B mit einer AMD Radeon Vega 8 Grafikkarte. Hinzu kommt ein Touchscreen mit 6-Zoll und Full-HD-Auflösung (1920×1080 Pixel).

Verbindung mit der Außenwelt nimmt die Konsole über WLAN (nach Standard 802.11 b/g/n/d/e/h/i) und Bluetooth auf (gemäß den Standards v2.1+EDR/v3.0/v3.0HS/v4.0). Darüber hinaus gibt es Anschlüsse für USB-C, USB-A, Micro USB, DisplayPort und eine SD-Karte. Zudem existiert eine Audio-Klinkenbuchse.

Das Gehäuse ist in verschiedenen Farben lieferbar, zur Auswahl steht sogar ein „Zombie“-Muster bei dem die Schale blutverschmiert aussieht. Auf dem Gerät läuft die vom Hersteller entwickelte und SMATCH OS getaufte Linux-Distribution. Gegen Aufpreis gibt auch Windows 10 Home.

Die kleinste Ausführung SMATCH Z kostet regulär 699 Euro, für die SMATCH Z ULTRA werden 1099,00 Euro fällig. Vorbesteller erhalten derzeit noch einen Rabatt von 10 Prozent. Die Auslieferung der Konsole soll im September beginnen. Der Hersteller verspricht zudem, dass man seine Vorbestellung bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit widerrufen darf.

Um die Konsole produzieren zu können, hatte das SMATCH-Team bereits 2016 auf Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Dort kamen knapp 750.000 US-Dollar zusammen und damit deutlich mehr, als ursprünglich verlangt.

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