Fünfte Build von RaspArch für den Raspberry Pi mit neuem Kernel

RaspArch Build 171102 veröffentlicht

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Wie der Name bereits andeutet, ist RaspArch eine Arch-Linux-Variante für den Raspberry Pi. Die Entwickler haben jetzt ihre Distribution in einer neuen Version veröffentlicht, die sich vor allem unter Windows leichter installieren lässt.

RaspArch Build 171102 können Anwender ab sofort mit dem Tool „Win32 Disk Imager“ auf einen SD-Karte schreiben. Wer diesen Weg wählt, dem stehen allerdings später nur maximal 1 GByte für eigene Dateien und Dokumente bereit: Das System selbst belegt 3 GByte, die Systempartition ist insgesamt 4 GByte groß. Wer also eine 32 GByte große SD-Karte verwendet, verschenkt 28 GByte Speicherplatz. Dieses Problem hat nicht, wer RaspArch unter Linux auf die SD-Karte spielt.

Neben dieser Neuerung bringt RaspArch Build 171102 auch einen aktuelleren Kernel mit, der sich in der Versionsnummer 4.9.59-1-ARCH meldet. Darüber hinaus haben die Entwickler das Pacman-Frontend Yaourt beigelegt, was die Paketverwaltung vereinfacht. Neu ist auch PulseAudio, das sich ab sofort im Hintergrund um die Audio-Wiedergabe kümmert.

RaspArch basiert selbst auf Arch Linux ARM, welches sich wiederum von Arch Linux ableitet. RaspArch bietet den LXDE-Desktop, den Browser Firefox und Gimp. Voraussetzung ist ein Raspberry Pi 2 oder 3 Model B.

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