Finnlands Schulen nutzen Ubuntu

Schulbuntu

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Wenigsten in anderen Ländern bewegt sich der Bildungsbereich: Während man in Deutschland oft noch telefonisch das Passwort für das Windows-basierte Schulnetz erfragt, setzt Finnland schon im großen Stil auf Linux-Lösungen, insbesondere auf Ubuntu.

Mittlerweile gibt es eine Google-Maps-Seite, die den Einsatz von freier Software an finnischen Schulen visualisiert. Klickt man auf die Karte, erscheinen in den Umrissen von Finnland grafische Zeiger auf die Schulen, die Open-Source-Software und Linux einsetzen.

Besonders häufig kommt dabei, laut dem finnischen Zentrum für Open-Source-Lösungen, LTSP mit Ubuntu zum Einsatz. Das bestätigt auch die Karte, auf der die meisten Schulen auf Systeme der Firma Opinsys setzen. Die wiederum benutzt ein Ubuntu-basiertes LTSP.

LTSP ist das Linux Terminal Server Project. Ein zentraler Server versorgt hier altersschwache und aktuelle Rechner gleichermaßen über das Netzwerk mit Desktops. Die Technik eignet sich besonders für Schulen, an denen Rechner aus unterschiedlichen geschichtlichen Epochen zum Einsatz kommen.

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1 Kommentar auf "Finnlands Schulen nutzen Ubuntu"

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Das hört sich ja ganz nett an, aber was ist mit den typischen Terminalserverproblemen? Man kann doch nicht mal Flashanimationen vernünftig darstellen, geschweige denn JAVA Anwendungen, Blender, Gimp oder ähnliches.
Und was passiert erst mit Gnome3?