Fedora 17 heißt Beefy Miracle

Es geht um die Wurst

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Die Benennung von Fedora 17 als „Beefy Miracle“ hat unter den Entwicklern einiges an Unverständnis ausgelöst. Der mehrheitlich gewählte Codename Beefy Miracle geht auf eine Art Insider-Scherz zurück, der von manchem Fedora-Mitglied als kindisch angesehen wird.

Traditionell folgt Fedora mit seinen Codenamen der Vorgabe, dass der künftige in Verbindung mit dem Vorgänger steht. Im Fall des Beefy Miracle haben es sich die dahinter stehenden Fans mit der Verbindung zu Fedora 16 „Verne“ einfach gemacht: Verne sei ein Vorschlag für Fedora 16 gewesen und Beefy Miracle auch.

Mit 1182 Stimmen hat sich Beefy Miracle durchgesetzt, verkündet Fedora Projektleiter Jared K. Smith. Die Anhänger des Beefy-Miracle-Kults, für den es eine eigene Interessensgruppe bei Fedora gibt und eine Website, die sich der Historie des Insider-Scherzes widmet, können jubeln.

Kultobjekt für einige Fedora-Entwickler, das Beefy Miracle.
Kultobjekt für einige Fedora-Entwickler, das Beefy Miracle.

Andere Stimmen sind eher entrüstet, sehen einen Verstoß gegen die Namensrichtlinien und nennen die Aktion kindisch. Der Name höre sich an wie eine neue Hundefuttermarke, schimpft ein Community-Mitglied. Das von den Anhängern verehrte Beefy Miracle hat seine unernsten Wurzeln von der Entwicklerkonferenz Fudcon Anfang 2011 in Tempe, Arizona, und hat sich seitdem verselbständigt, es sind sogar T-Shirts im Angebot und ein Hot-Dog-Theme als Bootsplash.

Die übrigen Namensvorschläge für Fedora 17 und ihre Verbindung zu Verne sind im Wiki des Projekts einzusehen.

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