Erste Mirrors bestückt

Linux Mint 18 im Anrollen

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Im Linux-Mint-Blog hat Clement Lefebvre die Veröffentlichung der Version 18 von Linux Mint für diese Woche bekannt gegeben. Der letzte Qualitätscheck sei durchlaufen. Einige Spiegelserver des Projekts sind schon mit der neuen Ausgabe für Cinnamon und Mate bestückt.

Die neue Version ist mit Langzeitunterstützung bis 2021 ausgestattet, trägt den Codenamen Sarah und basiert auf Ubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus. Wie gewohnt kommt Mint in zwei Ausführungen mit den Desktop-Umgebungen Mate und Cinnamon. Zum Einsatz kommen dabei Mate 1.1.4 und Cinnamon 3.0. Beide Editionen setzen aber auf einen gemeinsamen Unterbau auf.

Dabei sind erstmals auch die so genannten X-Apps. Das sind geforkte Anwendungen aus dem Gnome-Desktop Umfeld. Das Mint-Projekt will damit erreichen, dass sich Anwendungen in unterschiedlichen Umgebungen gleich verhalten, und dort auch sauber integrierbar sind. Bei den Gnome-Anwendungen gäbe es eine wachsende Zahl, bei denen dies nicht der Fall sei, heißt es vom Projekt. Zu den von den Mint-Entwicklern als eigene generische Anwendungen geführten X-Apps zählt etwa der Texteditor Xed, der auf Pluma basiert oder Xviewer, der Bildbetrachter auf Basis der Gnome-Anwendung Eye und der Mediaplayer auf Basis von Totem.

Lefebvre hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass in Linux Mint ab dieser Ausgabe keine Multimedia-Codecs mehr mitliefert. Das soll helfen, die Produktion und das Testen von ISO-Images zu verbessern. Bislang hat das Projekt 18 ISO-Images gebaut und getestet, die zwei OEM-Images und die vier No-Codecs-Images sollen künftig wegfallen. Um die Codecs später zu laden genüge ein Klick auf „Multimedia Codecs“ im Welcome-Screen oder die Wahl von „Menü | Sound and Video | Install Multimedia Codecs“ über das Hauptmenü. Zudem gibt es, wie bei Ubuntu, während der Installation eine Checkbox für Multimedia-Codecs.

Überarbeitet haben die Entwickler den Update Manager, sowohl optische als auch unter der Haube. Optische Aufwertungen gibt es auch in den Desktop Themes, etwa im Mint Y getauften Thema, das nach Meinung der Entwickler dem neuen Trend zu klareren Linien und einfacherer Darstellung entspricht.

Der Download ist derzeit nur über die Mirrors möglich, die bereits aktualisiert sind. Laut Lefebvres Blogbeitrag kommt die offizielle Ankündigung noch in dieser Woche.

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