Erste Beta-Version von KDE 4

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Das KDE-Projekt hat die Version Beta 1 mit dem Code-Namen „Cnuth“ seiner Desktop-Umgebung KDE 4 veröffentlicht. Die Schnittstellen der neuen KDE-Bibliotheken werden nicht mehr verändert. Dadurch können die Anwendungsentwickler zuverlässiger damit arbeiten.

Neben der KDE-Basis haben sich auch einzelne Anwendungen weiterentwickelt: KMail-Nutzer können ihre Mails nun mit selbst gewählten Kategorien und Farben markieren. KOrganizer erhält eine Outlook-ähnliche Ansicht für Zeitpläne sowie eine Darstellung nach Art von Gantt-Diagrammen.

Komplett neu ist Marble, ein Geographie-Widget, das ähnlich wie Google Earth Ansichten einer Erdkugel samt Informationen liefert und diese anderen KDE-Anwendungen zur Verfügung stellt. Im Rahmen von Googles Summer of Code sponsert der Suchmaschinenkonzern drei Studenten, die an Marble arbeiten.

KDEs Terminal-Anwendung Konsole stellt URLs nun anklickbar dar, beherrscht zahlreiche Spielereien in Sachen Hintergrundfarbe und informiert Terminal und Anwendungen wie Vim über das Schema, damit sie ihre Farbpalette anpassen können. Außerdem lässt sich die Ansicht in Unterfenster aufspalten.

Daneben haben die Entwickler den neuen Dateimanager Dolphin besser mit dem Bildbetrachter Gwenview und Webbrowser Konqueror integriert. Konqueror wird nach derzeitigen Plänen des Projekts in der finalen Version die Rendering-Engine Webkit benutzen. Die stammt von KHTML ab, wird aber als Fork von Apple eingesetzt und weiterentwickelt. Das KOffice-Projekt hat einen eigenen Release-Zyklus und veröffentlicht zur KDE-Beta die zweite Alpha für Version 2.0 ihrer freien Büro-Suite. Weitere Änderungen finden sich in der offiziellen Ankündigung.

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