Erste Alphaversion für Fedora 16

Codename Verne

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Das von Red Hat geförderte Fedora-Projekt hat eine frühe Testversion der kommenden Version 16 der Linux-Distribution veröffentlicht. Der Umstieg auf Grub 2 zählt zu den Neuerungen.

Der Bootloader Grub 2 ist allerdings nur für x86-Systeme die Standardeinstellung, in den kommenden Releases soll er für alle unterstützten Architekturen zum Einsatz kommen. Endgültigen Abschied dagegen nimmt Fedora zudem vom Hardware Abstraction Layer (HAL), das in den vorherigen Versionen noch mitgeschleppt wurde. Udisks, Upower und Libudev übernehmen endgültig die Gerätevermittlung für Software, die bisher noch auf HAL setzte.

In Sachen Cloud betonen die Entwickler den Einbau einer „cloud-ready“-Version des Dateisystems GlusterFS nebst der Cloud-Lösungen Pacemaker-Cloud, Condor-Cloud und Aeolus. Die Virtualisierungsecke bietet einen neuen Lock-Manager-Daemon, wieder aktivierte Unterstützung für Xen sowie Verbesserungen im Virt-Manager, der Betriebssystem und Anwendungen eines Gastes anzeigt und es ermöglicht, das Dateisystem read-only zu durchsuchen.

Entwickler finden Updates der Umgebungen für Ada, Haskell und Perl sowie ein neues Python-Plugin für die GCC. Weitere Informationen bietet die Ankündigung des Fedora-Projekts

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