Einstimmung zum WLAN-Workshop

Fedora-Konferenz Fudcon

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Auf dem europäischen Fedora-Entwicklertreffen Fudcon hat der WLAN-Kernelentwickler Lohn Linville von Red Hat die Community heute unter dem Motto „State-of-the-Art“ für den WLAN-Workshop eingestimmt.

Es gäbe zwei Kategorien für Hardware-Designs von WLAN-Adapern, leitete Linville ein: „Full MAC“ sehen den Ethernet-Anschlüssen sehr ähnlich, Firmware spiele eine große Rolle, und damit geben die Hersteller Fähigkeiten vor. „Soft-MAC“-Geräte hingegen haben wenig oder gar keine Firmware und sind daher billiger zu produzieren, berauben den Hersteller aber der Kontrolle.

Die Wireless Extensions, also das den Wireless Tools zu Grunde liegende API, sei das traditionelle Interface für Drahtlosgeräte, fuhr Linville fort. Es basiert auf dem IOCTL-Systemaufruf und die Spezifikation sei nicht besonders detailliert. Daher findet Linville es gut, dass das neue API cfg80211 jetzt auf die Bildfläche tritt. Neue Treiber, die bereits damit arbeiten, sind mwl8k für Marvell-Chips, Atheros‘ ar9170 und Intels iwmc3200wifi. Das neue API bringe allerdings mit sich, warnt Linville, dass die alten „Full MAC“-Treiber portiert werden müssen.

In Zukunft sollen WLAN-Funktionen in Einklang mit den jeweiligen gesetzlichen Regelungen stehen, berichtet der Kernel-Entwickler noch. Ermöglichen soll dies CRDA, eine Kommunikationskomponente, die zwischen Kernel und Userspace vermittelt und von Udev aufgerufen wird, sobald die Regulatory Domain feststeht. Auch für Roaming wäre nützlich, wenn der Kernel sich am Auffinden neuer Access Points beteiligen und etwa ein Signal geben würde.

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