Cebit 2008: Fujitsu Siemens will einheitliches Grün

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Green IT muss sich von einem unübersichtlichen Ansammlung von Puzzleteilen zu einem homogenen Gesamtbild wandeln. So lautete der Tenor der Pressekonferenz von Fujitsu Siemens am Vortag der Cebit.

Das komplizierte Bild der Green IT versuchte Joseph Reger, Chief Technology Officer von Fujitsu Siemens zu vereinfachen. Hilfreich wäre etwa ein gemeinsames europäisches Label dass den umweltverträglichen Aspekt belegt. „Egal wie der Hype um die Green IT zu bewerten ist, er ist gut für die Umwelt“, sagte Reger. Und von den Impulsen und Bemühungen der Firmen auf der Cebit bleibe ein gewisser Prozentsatz für die Umwelt übrig.

Den Null-Watt-Monitor, den Fujitsu Siemens zur Cebit mitbringt, stellte Reger als gutes Beispiel voran. Das Unternehmen hat zudem bei FORSA eine Umfrage zum Thema beauftragt, deren Ergebnisse bei der Pressekonferenz vorgestellt wurden. 500 Interviews wurden dafür in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 18 Jahren geführt. Einige Ergebnisse: Öffentliche Auftraggeber sollten nach Wunsch der Befragten in ihren Ausschreibungen grünes Engagement in den Kriterienkatalog aufnehmen. Mehrkosten für umweltfreundliche Geräte seien im Sinne der Umwelt in Kauf zu nehmen, antwortete die Mehrheit. Ergebnisse, die Fujitsu Siemens zupass kommen: Das Unternehmen sieht sich bereits in der Lage, Behörden mit grünen Lösungen zu versorgen.

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