CAD-Lösung Ares Commander neu für Linux erhältlich

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Die in Berlin ansässige Gräbert GmbH hat ihre kommerzielle 2D/3D-CAD-Software „Ares Commander Edition“ in einer Linux-Version veröffentlicht.

Optimiert ist Ares-Linux auf die 32-Bit-Ausgaben von Ubuntu 9.10, Fedora 11, Suse 11.2 und Mandriva 2010. Ausgaben für weitere Linux-Distributionen sollen folgen. Bis auf Mandriva gibt die Website des Hersteller jeweils Gnome als Desktop-Voraussetzung an. Auf Nachfrage heißt es aber von Gräbert, dass auch KDE unterstützt sei. Bei der Gelegenheit heißt es auch, dass eine 64-Bit-Ausgabe in den nächsten Monaten folgen soll.

Geteilte Ansicht in Ares.
Geteilte Ansicht in Ares.

Gräbert zählt die Bereiche AEC (Architecture/Engineering/Construction) und MCAD (Mechanical CAD) zu den Einsatzmöglichkeiten seiner Software. Die Versionen für Linux, Mac OS X und Windows sind untereinander kompatibel, was den Datenaustausch betrifft, betont der Hersteller. Nutzer der Linux-Ausgabe können zwischen einem Linux-spezifischen und einem an Windows angepassten Interface wählen. Für die CAD-Anwender immer wichtig: Die Befehle für beide Interfaces sind AutoCAD-kompatibel. Das Linux-Ares soll auch nahezu auf alle CAD-Befehle gehorchen. Auf Sprachnotizen und Rechtschreibprüfung müssen Linux-Nutzer derzeit aber noch verzichten. Anwendungsentwicklungen seien mit Lisp, C/C++ und dem DRX API möglich.

Konstruktionshilfe nun für Linux.
Konstruktionshilfe nun für Linux.

Es ist eine 30-Tage-Testversion bei Gräbert zu haben. Die Linux-Versionen sind je nach Distribution als Deb- und RPM-Pakete sowie als Tarball zu haben. Als Einführungsangebot gilt laut Hersteller noch bis Ende des Jahres ein Preis von 495 Euro, der Listenpreis betrage 995 Euro.

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