AVM und die Treiber

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Der für seine diversen Fritz-Produkte zur ISDN- und DSL-Anbindung bekannte Anbieter AVM hat Details zur künftigen Entwicklung von Linux-Treibern genannt. Die zuletzt von Novell/Suse ggetroffene Entscheidung, nur noch quelloffene Treiber mit den Linux-Distributionen auszuliefern, hatte bei AVM für Verstimmung gesorgt. Man werde die Linux-Strategie überdenken, hieß es damals seitens des Herstellers. Das ist nun geschehen.

Laut der Ankündigung gibt es für einige Treiber dem Lebensalter der angesteuerten Hardware geschuldete Entwicklungsstopps. Die internen DSL-/ISDN-Controller sind davon betroffen. ADSL 1.0 gilt für die DSL-Hardware als höchstes der Bandbreitengefühle, was den von AVM verfügten Feature Freeze begründet. Die bestehenden Treiber sind aber — ohne Supportanspruch — weiter per Download zu haben. Für die jüngsten drei Suse Versionen (10.0/9.3/9.2) gibt es dafür „bis auf weiteres“ den üblichen Support, lässt AVM wissen.

Besser ergeht es den aktiven ISDN-Controllern (AVM B1 PCI/C2/C4). Die seien direkt im Linux Kernel integriert und erfahren aktive Weiterentwicklung. Der Hersteller verweist zudem darauf, dass unter der Adresse RPMs der AVM DSL/ISDN-Controller Treiber für SUSE 10.1 zu finden seien.

Ansonsten empfiehlt AVM dem Treibersuchenden Open-Source-Projekte als Anlaufstellen: Das mISDN-Projekt für FRITZ-Card Classic/PnP/PCI/PCMCIA; das Projekt BlueZ für die Treiberkomponenten der Bluetooth-Ausgabe BlueFRITZ!USB. Zudem seien alle AVM-Linux-Treiberpakete für jede Linux Distribution übersetzbar, lässt der Hersteller wissen.

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