Inspiron Mini 12

Inspiron Mini 12
03.03.2009 15:30

Gestern erhielt ich von Dell das Inspiron Mini 12 zum Test und habe es mir über Nacht natürlich gleich angeschaut. Das Mini 12 setzt anders als die meisten Netbooks nicht den üblichen Atom N270 ein, sondern den Atom Z530 (1,6 GHz) bzw. Z520 (1,3 GHz) wodurch es trotz des wesentlich größeren Displays (12 Zoll, 1280 × 800 Pixel) mit dem 3-Zellen-Akku auf zwei bis drei Stunden Laufzeit kommt.

Das beste am Mini 12: es ist komplett lüfterlos. Einzig die Festplatte stört im Betrieb durch Geräusche, sonst arbeitet das Netbook komplett lautlos und wird auch bei intensivem Gebrauch nicht überdurchschnittlich warm. Schade, dass Dell das Mini 12 nicht mit einer SSD anbietet.

Das schlanke 12-Zoll-Netbook von Dell wiegt nur 1,3 kg.

Das vorinstallierte Ubuntu 8.04 kommt mit dem Dell-Launcher, der mir persönlich sehr gut gefällt. Details zur grafischen Oberfläche bietet dieser LinuxUser-Artikel.

Die Performance ist absolut ok und durch das größere Display, eine bequeme Tastatur und ein sehr großzügiges Touchpad macht das Arbeiten und Surfen richtig Spaß. Einzig der Preis könnte noch etwas besser sein. Wählt man das Mini 12 mit der schnelleren Z530 CPU und dem 6-Zellen-Akku (5-6 Stunden Laufzeit), dann kostet das Dell-Netbook zurzeit 490 Euro. Das deutlich kleinere Mini 9 bietet Dell ab und zu bereits für 200 Euro an (allerdings dann ohne Webcam, 512 MByte RAM und mit 4 GByte SSD).

Ich teste das Mini 12 auch mit anderen Distributionen und schreibe dann einen ausführlichen Artikel.


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Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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