Aufmacher News

Probleme mit FreeAgent-Festplatten von Seagate

Kristian Kißling
10.12.2007

Wie der "Inquirer" berichtet, machen neue Festplatten von Seagate aus der FreeAgent-Reihe unter Linux Probleme. Die eSATA-Platten mit USB-2.0-Anbindung schalten sich aufgrund eines internen Energiespar-Features nach ein paar Minuten Inaktivität von selbst ab.

Weckt der Anwender sie wieder auf, steht nur noch eine USB-1-Verbindung zur Verfügung. Seagate gibt keine Tipps, wie sich das Problem beheben lässt, offiziell unterstützen die Platten Linux nicht.

Ein Blogger namens Chris hat sich mit dem Problem beschäftigt: Er schlägt vor, über die Software Sdparm das Standby-Flag der Festplatte zu deaktivieren. Einzelheiten zu dieser Lösung stehen in seinem Blog. Sdparm kommt beim Verändern von Parametern an SCSI-Laufwerken zum Einsatz und lässt sich häufig über den Paketmanager einer Distribution nachinstallieren.

Ähnliche Artikel

  • Plattensammlung
    Neigt sich der Speicherplatz einmal mehr dem Ende zu, steht der Erwerb einer neuen Festplatte an. Wir stellen Ihnen je ein Modell für den stationären und mobilen Einsatz vor.
  • Seagate reagiert auf Plattenausfälle
    Seit letzter Woche gibt es viele Berichte von Barracuda-Nutzern über Plattenausfälle. Seagate bestätigt nun die Probleme und bietet ein Firmware-Update an.
  • Medienzentrale
    Als vielseitiger Zuspieler für HD-Fernseher sind HD-fähige Mediaplayer heiß begehrt. Western Digitals Verkaufsschlager WD TV gibt es jetzt in einer Neuauflage mit Netzwerk und mehr Leistung, Konkurrent Seagate hält mit dem FreeAgent Theater+ dagegen.
  • Pogo-Tänzer
    Um Daten von einem beliebigen Ort aus auf den eigenen PC zu speichern, braucht man einen SSH- oder FTP-Zugang – oder Seagates Mini-NAS Dockstar.
  • Pogo-Tänzer
    Um Daten von einem beliebigen Ort aus auf dem eigenen Rechner zu speichern, braucht man einen guten SSH- oder FTP-Zugang. Oder den DockStar von Seagate mit integrierter Docking-Station.

Kommentare
Re: Probleme mit FreeAgent-Festplatten von Seagate
Jürgen F. Pennings, Mittwoch, 12. Dezember 2007 20:49:53
Ein/Ausklappen

Das beschriebene Verhalten habe ich auch bei meiner schon vor ein
paar Monaten gekauften 500 GB Seagate FreeAgent, bei ATELCO gekauft, erlebt. Die Platte mounte ich unter /mnt/SEAGATE. Auf der Platte selbst habe ich im Wurzelverzeichnis eine Datei namens gemounted angelegt. Ein in /etc/crontab eingetragener Cronjob mit Namen /usr/local/bin/SEAGATE schaut alle 2 Minuten nach, ob diese Datei existiert, sie existiert natürlich nur, wenn die Seagate auch gemounted ist. Dies ist der Inhalt der Datei /usr/local/bin/SEAGATE:
--------------------
#! /bin/bash
# Dieses Skript sendet, über cronjob angestoßen, alle zwei
# Minuten ein hdparm-Signal an die externe Festplatte,
# wenn sie gemounted ist, damit diese nicht einschläft.
if test -e /mnt/SEAGATE/gemounted;
then (hdparm -t /dev/sdb1 > /dev/null);
fi
--------------------

Damit wird die Platte am Einschlafen gehindert, ohne dass man beim Einstöpseln noch irgendeinen Befehl eingeben muss.


Bewertung: 261 Punkte bei 90 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Lösung Standby-Modus deaktivieren bei externen Festplatten von Seagate
ingroo-Design (unangemeldet), Samstag, 01. Mai 2010 01:23:54
Ein/Ausklappen

Hallo liebe Benutzer von Seagate Festplatten 2,5" und 3,5" und auch vielleicht andere User mit sonstigen Fabrikaten die ein Standbymodus haben der nicht zu deaktivieren geht!!

Das grundlegende Problem liegt nicht an der Festplatte im Case sondern am USB zu SATA-Controller der im Innenleben verbaut wurde von Seagate.

Einfachste Lösung, die bei mir super funktioniert hat:

Baut die Festplatte aus dem Gehäuse aus, kauft euch ein anderes Gehäuse! Das gibts bereits ab 4€ bei Ebay und das Problem sollte behoben sein.

Wichtig! Achtet dabei auf die kompatibilität wenn ihr eine Bsp. 250GB habt auch ein Gehäuse zu wählen mit einem Controller der auch eure Kapazität unterstützt.

Altes Gehäuse am besten aufheben zwecks der Garantie, Vorteil ist das die Festplatten neuerdings keine Siegel mehr haben die das öffnen somit kenntlich machen also
schön vorsichtig aufmachen.

Beachtet aber auch das es bei Speichermedien ein besonderes Garantierecht nur gibt im Sinne der bundesweiten Datenschutzbestimmung, da Daten Problem los wieder auslesbar sind! Auch bei defekten Festplatten.

Hoffe ich konnt euch damit helfen.

Viel Spaß beim Umbau wünsch ingroo-Design


Bewertung: 274 Punkte bei 64 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Aktuelle Fragen

Huawei
Pit Hampelmann, 13.12.2017 11:35, 2 Antworten
Welches Smartphone ist für euch momentan das beste? Sehe ja die Huawei gerade ganz weit vorne. Bi...
Fernstudium Informatik
Joe Cole, 12.12.2017 10:36, 2 Antworten
Hallo! habe früher als ich 13 Jahre angefangen mit HTML und später Java zu programmieren. Weit...
Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 3 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...