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© maxborovkov, 123RF

Paket-Tuning für Arch Linux und Derivate

Pimp My Package

Manche der in der Arch-Linux-Rezeptesammlung AUR lagernden Pakete entsprechen nicht den heute üblichen Anforderungen. Mit einfachen Mitteln verbessern Sie die Qualität solcher unzulänglicher Pakete.

Früher galt Arch Linux aufgrund seiner wenig intuitiven, viel Vorwissen erfordernden Installation als Distribution für Eigenbrötler. Heute sorgen aktiv entwickelte Ableger wie Antergos [1] oder Manjaro [2] dafür, dass auch normale Anwender das System bequem mit einem grafischen Installer auf die Platte bekommen. Angenehmer Nebeneffekt: Aus den Reihen der neuen Benutzer lassen sich auch neue Mitentwickler rekrutieren.

Genial einfach

Damals wie heute lockt Arch Linux mit einem Paketverwaltungssystem, das im Gegensatz zu den Mitbewerbern seine Benutzer nicht immer wieder durch Änderungen der Richtlinien und neue Restriktionen überrascht oder gar verärgert. Pacman [3] will gar nicht alles und jedes bis ins kleinste Detail regeln. Eine einzige, syntaktisch simple Steuerdatei namens PKGBUILD genügt, um aus dem Quellpaket ein installierbares Paket entstehen zu lassen.

Das vereinfacht den Bau von Paketen enorm, führt aber auch zu einer gewissen Lässigkeit beim Umgang mit diesem Werkzeug. Die Fülle an Software im AUR sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass vieles davon mit der heißen Nadel genäht ist und selbst die recht niedrige Schwelle zur Aufnahme in die Community- oder offiziellen Repositories von Arch Linux nicht passieren könnte.

À la carte

Obwohl die meisten Upstream-Entwickler von Anwendungen mit grafischer Oberfläche sowieso schon einen Menüeintrag mitliefern, fehlt dieser im AUR gelegentlich doch. Ihnen bleibt nur der Start über die Befehlszeile oder Sie fügen selbst eine

...

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