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© maglara, 123RF

Automatisierte Debian-Systemaktualisierung

Saubermann

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Das pfiffige uCareSystem automatisiert bei Debian-artigen Systemen neben Upgrades auch die Aufräumarbeiten drumherum.

Eine wichtige Aufgabe für den Linux-Sysadmin stellt die Aktualisierung der Software dar. Vernachlässigt man sie, sammeln sich viele Pakete an, zu denen Updates anstehen. Spielt man diese auf einen Schlag ins System ein, besteht das Risiko, damit die Paketverwaltung aus dem Tritt zu bringen. Bei Debian "Stable" oder Ubuntu LTS gibt es nur Aktualisierungen für bestehende Pakete, was dieses Risiko minimiert. Bei Debian "Unstable" dagegen gleicht das Aussetzen von Aktualisierungen einer Einladung zum Abschießen des Systems.

Das Aktualisieren des Systems mit allen nötigen Aufräumarbeiten umfasst rund ein Dutzend Befehle, die man in der richtigen Reihenfolge eingeben muss. Zunächst gilt es, die Software-Quellen neu einzulesen, dann das eigentliche Update einzuspielen. Danach stehen noch diverse Aufräumarbeiten an – vergisst man sie, müllt auf Dauer das System zu. So gilt es beispielsweise, die im Verzeichnis /var/cache/apt/archives/ archivierten DEB-Dateien zu entfernen und alte Kernel-Versionen zu löschen. Diese beiden Bereinigungen schaufeln schnell mehrere Gigabyte an Platz auf der Festplatte frei.

Wer viele Anwendungen zum Testen installiert und danach womöglich wieder entfernt, der löscht nur das eigentliche Programm, nicht aber die mitinstallierten Abhängigkeiten. So sammeln sich im System auf Dauer viele überflüssige Bibliotheken und Helferprogramme an. Diese Programmleichen lassen sich mit dem Kommando apt autoremove in einem Rutsch auffinden und entfernen. Es lohnt sich daher, diese Routine regelmäßig (nicht zwingend nach jedem Update) auszuführen. Besonders Anwender, die für das Stammverzeichnis / oder /boot eigene Partitionen anlegen, sollten darauf achten, regelmäßig auszumisten.

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