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© Ratsadapong Rittinone, 123RF

Mit Guetzli Bilddateien komprimieren

Klein gemacht

Das JPEG-Format verspricht, Bilddateien klein zu halten, kann aber nicht immer überzeugen. Der freie Konverter Guetzli versucht, Bilder weiter zu komprimieren, ohne Bildqualität und Kompatibilität zu beeinträchtigen.

Mit JPEG steht seit Langem ein bewährter Standard zur Bildkomprimierung zur Verfügung. Wer genauer hinsieht, erkennt aber schnell, dass die verwendeten Algorithmen teilweise ziemlich unschöne und kaum zu beseitigende Artefakte erzeugen. Die verwendeten Algorithmen arbeiten verlustbehaftet: Sie entfernen für das menschliche Auge kaum sichtbare Details aus den Bildern, um so größere einheitliche Strukturen zu erzeugen, die sich dann besser komprimieren lassen.

TIPP

Es gibt durchaus auch JPEG-Algorithmen wie etwa JPEG2000 oder JPEG-LS [7], die verlustfrei arbeiten, dann allerdings auch größere Bilddateien erzeugen. Einige Varianten von Libjpeg [8] unterstützen diese Verfahren, sollten sich also unter Linux mit der entsprechenden Software nutzen lassen.

Obwohl JPEG-Algorithmen seit Jahrzehnten vielfältige Verwendung finden, gibt es noch ein gewisses Optimierungspotenzial. Einen ersten Vorstoß unternahm Dropbox mit der Einführung des Bildkompressors Lepton, der JPEGs nachträglich verkleinert [1]. Allerdings kann kaum ein Programm die resultierenden Bilder direkt anzeigen; um sie darzustellen, muss man sie erst zurückkonvertieren.

Gerade im Internet spielen Bilder eine wichtige Rolle. Webhoster und Anwender besitzen ein ausgeprägtes Interesse, nicht unnötig viel Speicherplatz zu verschwenden und die Ladezeiten zu reduzieren. Auch Google muss mit seinen Ressourcen haushalten und hat daher seine Entwickler an die Aufgabe gesetzt, Bilddaten zu komprimieren.

Herausgekommen ist das Projekt Guetzli – im Alemannischen die Bezeichnung für eine Süßigkeit oder einen Keks. Unter

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