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© Checka, Photocase

Videos mit Ffmpeg transkodieren

Filmfabrik

Wenn das Smartphone Videos in einem merkwürdigen Format aufzeichnet, mehrere Clips in kompakter Form auf die eigene Website sollen oder das Videoschnittprogramm nur Bildmatsch produziert, dann schlägt die Stunde der Werkzeuge aus dem Ffmpeg-Paket.

Ffmpeg wandelt Video- und Audio-Material in unzählige bekannte und weniger bekannte Formate um. Dabei dürfen Sie an zahlreichen Stellschrauben drehen, etwa die Auflösung verändern oder die Ausgabequalität zugunsten einer kleineren Dateigröße heruntersetzen. Das zum Ffmpeg-Paket [1] gehörende Kommandozeilenwerkzeug lässt sich zudem elegant in eigene Shell-Skripte einbinden.

Auf diese Weise konvertieren Sie etwa alle Urlaubsvideos in einem Rutsch ins WebM-Format und laden sie auf Ihre Website hoch. Sollte ein Mediaplayer ein Video nicht öffnen wollen, ermittelt schnell ein weiteres kleines Werkzeug aus dem Ffmpeg-Paket, in welchem wirren Format das Smartphone die Filme aufgezeichnet hat.

Auch einige Videoschnittprogramme und Videokonverter lassen den fertig geschnittenen Film einfach von Ffmpeg im gewünschten Format ausgeben. In den dabei bereitgestellten Einstellungen finden sich Kenner von Ffmpeg wesentlich schneller zurecht. Der Videokonverter Tragtor setzt sogar zwingend Wissen über Ffmpeg voraus. Mitunter dürfen Sie sogar selbst zusätzliche Parameter an Ffmpeg durchreichen. Das hilft insbesondere dann weiter, wenn die vom Schnittprogramm vorgegebene Bildqualität nicht ausreicht oder Sie ein spezielles exotisches Format benötigen. Das Wissen um die Bedienung von Ffmpeg kann folglich in mehreren Lebenslagen helfen und vor allem zu ansehnlicheren Videos führen.

Informationszentrum

Viele Distributionen bieten Ffmpeg in ihren Repositories an. Produziert der Aufruf ffmpeg auf der Kommandozeile nur einen Fehler, zücken Sie einfach Ihren Paketmanager und installieren Ffmpeg nach. Meist steckt es im Paket ffmpeg.

Wenn Sie nicht wissen, in welchem Format Ihr Smartphone,

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