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© Oleksandr Marynchenko, 123RF

Kompaktes Notfallkit für die Datenrettung

Ersthelfer

Haben Sie versehentlich Daten gelöscht oder Datenträger formatiert, ist guter Rat oft teuer. Oder auch nicht: Mit dem Gentoo-Derivat SystemRescueCD machen Sie viele Datenverluste ungeschehen.

Die Preise für Massenspeicher jeder Bauart sinken in den letzten Jahren konstant, bei gleichzeitiger Kapazitätszunahme. Anwender legen daher immer mehr Daten auf lokalen Speichermedien ab – oft jedoch, ohne sich Gedanken über eine Datensicherung zu machen. Ist das Kind dann in den Brunnen gefallen, beginnt die bange Suche nach wichtigen Fotos, Videos, Korrespondenzen oder Tabellen. Die aus Frankreich stammende SystemRescueCD – kurz SysRescCD – weiß in solchen Fällen zu helfen.

Sie erhalten das Gentoo-Derivat als knapp 470 MByte großes Hybrid-Image für 32- und 64-Bit-Rechner [1], das auf eine CD passt und sich damit auch für den Einsatz auf älteren Systemen eignet. Möchten Sie das Betriebssystem von einem USB-Stick aus nutzen, verwenden Sie dazu die beiden Kommandos aus Listing 1, wobei Sie die Laufwerksangabe sdX im Kopierbefehl durch den korrekten Gerätenamen für das verwendete USB-Speichermedium austauschen.

Listing 1

$ isohybrid systemrescuecd-x86-Version.iso
$ sudo dd if=systemrescuecd-x86-Version.iso of=/dev/sd<§§>X<§§> bs=1M

Vielfalt

Beim Start des Live-Systems begrüßt Sie der Bootmanager Grub (Abbildung 1) mit zahlreichen Optionen: So stehen für unterschiedliche Hardware-Architekturen von Intel verschiedene Kernel bereit.

Das System lässt sich auch komplett in den Arbeitsspeicher kopieren und von dort aus betreiben, was speziell bei

...

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