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Datenrekonstruktion mit R-Linux und R-Studio

Erste Hilfe

Ein falscher Mausklick genügt, um wichtige Daten ins Nirwana verschwinden zu lassen. In einem solchen Fall helfen die R-Tools, die Dateien wieder zu rekonstruieren.

Noch immer gibt es viele Anwender, die sich um regelmäßige Datensicherungen herumdrücken oder diese schlichtweg vergessen. Ist das Kind dann in den Brunnen gefallen und die Fotosammlung aus dem Urlaub oder die Videos von Omas letztem Geburtstag verschollen, kommt meist die Frage nach einer möglichen Datenrekonstruktion auf. Dazu bietet Linux eine stattliche Anzahl von Hilfsprogrammen, von denen jedoch viele auf spezielle Dateiformate oder Dateisysteme zugeschnitten sind.

Auch die Handhabung mancher durchaus leistungsfähiger Tools zur Datenrettung auf der Kommandozeile schreckt zahlreiche Nutzer ab. Hinzu kommt, dass der Siegeszug von NAS-Geräten mit mehreren eingebauten Festplatten auch im privaten Bereich die Datenrettung erschwert. Dieser Probleme hat sich der kanadische Hersteller R-Tools Technology Inc. angenommen und führt mit R-Linux und R-Studio gleich zwei Pakete im Angebot, die sich unter dem freien Betriebssystem universell einsetzen lassen.

Im Duett

Die Werkzeuge R-Linux und R-Studio weisen annähernd dieselben Bedienoberflächen auf, unterscheiden sich aber signifikant im Funktionsumfang. Während R-Linux als Freeware auf der Webseite des Herstellers bereitsteht [1], gibt es R-Studio mit deutlich größerem Funktionsumfang nur gegen Geld [2]. Die Preise liegen dabei für die Standard-Variante bei 79,99 US-Dollar, während die Netzwerk-Variante 179,99 Dollar kostet.

Beide Varianten gibt es für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme jeweils als RPM- und DEB-Paket. Die Pakete von R-Studio sind dabei als Demo-Version zum Testen gedacht. Sie lassen sich zwar installieren, das Nutzen des vollen Funktionsumfangs setzt jedoch einen kostenpflichtigen Registrierungsschlüssel voraus.

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