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© Sumroeng Chinnapan, 123RF

Mit Libreboot proprietäre Firmware entfernen

Befreit

Proprietäre Firmware birgt potenziell Gefahren. Wir stellen mit Libreboot ein Projekt für komplett freie Systeme vor.

Freie Betriebssysteme und freie Applikationen gewähren Nutzern im Vergleich zu proprietärer Software ein Plus an Unabhängigkeit und Flexibilität. Doch selbst beim Einsatz von ausschließlich mit freier Software bestückten Computersystemen ist in aller Regel proprietäre Firmware mit an Bord, die sich unter Umständen als ein erhebliches Sicherheitsrisiko erweist.

So stehen BIOS- und UEFI-Implementationen, ohne die kein Computersystem läuft, generell nicht unter einer freien Lizenz. Darüber hinaus ist die in neuerer Hardware ab dem Jahr 2008 integrierte Management-Engine von Intel den Verfechtern komplett freier Systeme ein Dorn im Auge: Neben diversen Optionen für die Konfiguration der Hardware gestattet sie den Zugriff aus der Ferne. Eine weitere Schwachstelle für vorsichtige Naturen mit hohem Sicherheitsbedürfnis stellen Microcode-Updates dar, die den Microcode der CPU verbessern sollen.

Findige Entwickler haben aus all diesen Gründen damit begonnen, noch verbliebene unfreie Komponenten in Computersystemen durch freie Alternativen zu ersetzen, und bieten inzwischen auch Komplettsysteme ohne proprietäre Firmware an.

Mitspieler

In den letzten Jahren entstanden international mehrere kleine Unternehmen, die mithilfe freier BIOS-Implementationen, durch das Deaktivieren weiterer proprietärer Firmware-Elemente sowie durch Austausch von Komponenten mit Closed-Source-Firmware die letzten unfreien Bestandteile aus der Hardware entfernen. Bedingt durch die äußerst aufwendige Prozedur kommen dazu meist in großen Stückzahlen verkaufte Rechner älterer Bauart zum Einsatz, die man technisch entsprechend modifiziert und anschließend mit Händlergarantie wieder verkauft.

Nahezu alle diese Unternehmen bieten neben wenigen Desktop- und Server-Systemen primär Notebooks des

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