Audioplayer

Unter Windows gehört Winamp zu den bekanntesten Playern und kommt mit vielen Dateitypen zurecht. Auch Linux unterstützt alle gängigen Multimedia-Formate. Unter dem freien Betriebssystem herrscht jedoch nicht nur Freiheit in Bezug auf die Wahl des Codecs, sondern darüber hinaus auf die Wahl der Software zum Abspielen.

Neben den bereits in die großen Desktop-Umgebungen integrierten Programme Rhythmbox und Amarok tummeln sich in den Repositories der verschiedenen Linux-Derivate schlankere Alternativen wie Audacious, XMMS, Deadbeef, Clementine oder Musique. Die einzelnen Anwendungen verfolgen dabei je nach Fokus eigene Konzepte und weisen unterschiedliche Oberflächen auf. Die Palette reicht dabei vom einfachen Abspieler bis zur opulent ausgestatteten Jukebox, die sich auch zum Verwalten großer Sammlungen eignet und auf jeder Party die Stimmung zum Kochen bringt.

Video im Griff

Ähnlich wie bei den Audioplayern stehen unter Linux unzählige Videoplayer bereit, die nahezu durchgängig den Funktionsumfang und Bedienkomfort des Windows Media Players bei Weitem übertreffen. Daher greifen Windows-Anwender ebenfalls häufig gern zum freien Media-Boliden VLC, der nicht nur verschiedene Quellen nutzt, sondern exzellent mit Codecs zum Abspielen unterschiedlichster Datei- und Containerformate ausgestattet ist. Daneben stehen unter Linux noch Desktop-spezifische Player bereit, wie etwa der unabhängig entwickelte Mplayer, die Software Xine oder der schlanke Exot ROSA Media Player (Abbildung 5).

Abbildung 5: Der kürzliche verstorbene Schauspieler Bud Spencer lässt im VLC-Mediaplayer noch einmal die Fäuste fliegen.

Beim Videoschnitt geben in der Windows-Welt der inzwischen nicht mehr weiterentwickelte Windows Movie Maker und Programme wie Sony Vegas Pro oder dessen kleinere Schwester Sony Vegas Movie Studio den Ton an. Unter Linux stehen als bekannteste Gegenstücke Cinelerra, Kdenlive, Kino und Pitivi parat. Auch der professionelle freie Video-Editor Shotcut gehört in diese Kategorie.

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