Fazit

Aftershot Pro 3 stellt eine eher behutsame Weiterentwicklung der Programmreihe dar. Linux-Nutzer erhalten durch das Upgrade lediglich die Möglichkeit, Wasserzeichen einzubauen und Bildfehler über das Stempelwerkzeug zu korrigieren. Der als Neuheit angepriesene Addon-Manager fehlt. Auch in Sachen Performance legt die neue Version nicht zu, im Gegenteil: Der JPEG-Export eines Sets von 10 RAW-Bildern, mit den Basiskorrekturen, der Autokorrektur und Perfectly Clear versehen, benötigt auf einem in die Tage gekommenen PC mit einem Intel Core i3-530 aus der erste Generation von Intels Core-Prozessoren mit Aftershot Pro 2 rund 30,7 Sekunden. Die 3er-Version rechnet am selben Set mit identischen Einstellungen jedoch mit 36,9 Sekunden rund 20 Prozent langsamer.

Ob sich das knapp 70 Euro teure Upgrade auf Aftershot Pro 3 lohnt, hängt daher in erster Regel davon, ob man gerne im Bild retuschiert: Die Schönheitsfehler-Korrektur erspart beim Entwickeln den Umweg über eine Bildbearbeitung. Der fehlende Addon-Manager lässt sich verschmerzen, da Corel die meisten Erweiterungen auf der Homepage anbietet. Allerdings müssen Sie diese selbstständig nach Neuerungen durchsuchen und eventuell anstehende Updates von Hand installieren. Wer hingegen neu bei Aftershot einsteigt, der findet weiterhin einen der besten RAW-Entwickler für Linux mit dem bequemsten Workflow vor. 

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 5 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • RAW-Converter Corel AfterShot Pro
    Corels RAW-Converter AfterShot Pro bietet einen Funktionsumfang, der die freien Konkurrenz relativ alt aussehen läßt. Aber kann er es auch mit Adobes Lightroom aufnehmen?
  • RAW-Konverter AfterShot Pro 2
    Mit Farboptimierung und Rauschunterdrückung von Perfectly Clear integriert Corel in sein neues AfterShot Pro 2 renommierte Bildbearbeitungspower, für die Lightroom-User viel Geld bezahlen müssen.
  • AfterShot Pro 2 erschienen
    Corel hat die Version 2 seiner Bildbearbeitung und Raw-Konverter AfterShot Pro veröffentlicht. Das Programm liegt jetzt als 64-Bit-Version vor, welche zudem 30% schneller zu Werke gehen soll.
  • Kraftwürfel
    Dass ein spielefähiger PC auch ohne klobiges Gehäuse, Fenster in den Seitenteilen und bunte LED-Beleuchtung auskommt, beweist der XUX_Cube von Tuxedo. Mit Kaby-Lake-CPUs und schneller Nvidia-Grafik macht sich der Gamer-PC auch als Linux-Desktop gut.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 02/2018: PAKETE VERWALTEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

sharklinux
Gerd-Peter Behrendt, 18.01.2018 23:58, 0 Antworten
Hallo zusammen, ich habe sharklinux von der DVD Installiert. 2x, jedesmal nach dem Reboot ist di...
Anfänger sucht Ratschläge
Alucard Nosferatu, 18.01.2018 21:56, 3 Antworten
Guten Tag, meine Wenigkeit würde gerne auf einer meiner Festplatten von meinen Feldrechnern e...
Suchprogramm
Heiko Taeuber, 17.01.2018 21:12, 1 Antworten
Hallo liebe Community, keine Ahnung ob dieses Thema hier schon einmal gepostet wurde. Ich hab...
Linux Mint als Zweitsystem
Wolfgang Robert Luhn, 13.01.2018 19:28, 4 Antworten
Wer kann mir helfen??? Habe einen neuen Laptop mit vorinstaliertem Windows 10 gekauft. Möchte g...
externe soundkarte Kaufempfehlung
lara grafstr , 13.01.2018 10:20, 3 Antworten
Hallo Ich bin auf Suche nach einer externen soundkarte.. Max 150 Euro Die Wiedergabe is...