AA_3d-puzzle_123rf-5362116_ChristosGeorghiou.jpg

© Christos Georghiou, 123rf.com

Material aus unterschiedlichen Quellen schneiden mit Kdenlive

Puzzlespiel

Camcorder, Handy und Fotokamera spucken unterschiedliche Videoformate aus. Kdenlive führt diese zu einem schicken Ganzen zusammen.

Stabilitätsprobleme waren lange Zeit das, was Videokünstler unter Linux am meisten störte. Wer immer wieder nach stundenlanger Arbeit einen Absturz erlebt und beim erneuten Öffnen ein ruiniertes Projekt wiederfindet, verliert bald die Lust an der Arbeit. Nach einer langen Durststrecke existieren heute im Bereich Video-Editing etliche vielversprechende Projekte für Linux – darunter Kdenlive [1].

Wie der Name schon andeutet, ist der Non Linear Video Editor Kdenlive ein Programm für den KDE-Desktop. Allerdings läuft Kdenlive auch ohne weiteres auf anderen Linux-Oberflächen: Wir haben das Programm auch unter XFCE benutzt und keine wesentlichen Unterschiede feststellen können. Aktuell ist Version 0.7.8, der Funktionsumfang der in vielen gängigen Distributionen enthaltene Version 0.7.7 unterscheidet sich nicht wesentlich.

Jede neue Programmversion verspricht viele Fehlerbereinigungen, und so verhält es sich auch mit Kdenlive. Die noch in Entwicklung befindliche Version 0.7.9 (Abbildung 1) bringt zwar etliche neue Funktionen mit, allerdings hat die aus den Quellen gebaute Version noch spürbare Ecken und Kanten. Zudem ist ihre Oberfläche noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt.

Abbildung 1: Version 0.7.9 aus dem Sourcecode-Repository bringt zwar zahlreiche neue Module mit, weist aber noch eine unvollständige Übersetzung auf und reagiert nicht immer wie erwartet.

Beim Einlesen und Bearbeiten greift Kdenlive auf MLT [2] zurück, eine Software, die die Fähigkeiten verschiedener Multimedia-Bibliotheken unter einem Dach vereint (siehe Kasten "MLT und Gstreamer"). Durch das darunter liegende Ffmpeg unterstützt das Programm zahlreiche Videoformate [3].

Die geordnete Oberfläche von Kdenlive gibt einen Hinweis darauf, dass sich das Programm in letzter Zeit konsolidiert hat. Menüs und Bedienelemente erscheinen sinnvoll angeordnet. Im Kontextmenü und den Programmmenüs finden Sie – quasi dicht unter Oberfläche – viele weitere nützliche Funktionen (Abbildung 2). Kdenlive bringt inzwischen sehr viel mehr Module mit, als sinnvoll in ein Programmfenster passen.

Abbildung 2: Kdenlive bietet viele kleine, nützliche Details. Importierte Clips lassen sich in Ordnern organisieren und mit Notizen versehen.

Häufig gebrauchte Funktionen zeigt das Programm automatisch im Vordergrund an, wobei Teile der Oberfläche ihren Inhalt bei bestimmten Aktionen automatisch ändern. So springt der Videoplayer beim Import von Dateien automatisch von der Anzeige des Projekts auf die importierte Datei. Mit einem einfachen Klick auf einen Clip im Editor springen Sie wieder auf den Gesamtfilm zurück. Gleichzeitig öffnet sich das sogenannte Effektmagazin.

Ziehen Sie einen importierten Clip in eine Editorspur, so schaltet das Browsermodul links oben von einer Listenansicht der importieren Clips um auf das Effekt-Repertoire für den jeweiligen Clip. Das erscheint nur bedingt sinnvoll; immerhin möchten Sie ja vielleicht nicht auf jeden Clip einen Effekt anwenden, dafür aber eventuell mehrere Clips hintereinander in die Zeit leiste ziehen.

Das einfache Bedienkonzept führt zuweilen dazu, dass einige Fähigkeiten von Kdenlive verborgen bleiben, weil erst einmal alles wie von selbst funktioniert. Ein Blick in die Menüs lohnt sich aber selbst dann, wenn Sie mit den standardmäßig sichtbaren Elementen erst einmal gut zurecht kommen. Neben den Einträgen finden Sie dort die Tastaturkommandos, mit denen Sie viele Aktionen deutlich schneller und komfortabler als mit der Maus erreichen.

Kdenlive entwickelt nach und nach immer mehr Qualitäten: So bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, Titel, Abspann oder Untertitel mit einem Texteditor zu bearbeiten, da die Software diese in einem XML-Format anlegt. Auf diese Weise editieren Sie einen Titel für ein Video ähnlich präzise und effizient wie ein Webseitendesign (Abbildung 3), ohne dazu den etwas schwerfälligen Editor von Kdenlive zu bemühen. Eine so bearbeitete Datei importieren Sie einfach erneut in die Clipliste. Für einen einfachen Titel mag das umständlich wirken – wer aber Untertitel oder einen langen Abspann umsetzen möchte, weiß dieses Verfahren bald zu schätzen.

Abbildung 3: Kdenlive legt Titel als einfache XML-Dateien an, die Sie problemlos mit einem Texteditor bearbeiten und anschließend einfach wieder ins Projekt importieren.

MLT und Gstreamer

Der indische Medienkonzern Ushodaya Enterprises Private Limited [11] ist der wesentliche Motor von MLT. Das Unternehmen verwendet die unter LGPL lizenzierte Software in Fernsehstudios als Streamingserver. MLT verarbeitet Video- und Audiodaten gemäß den Anweisungen, die es von Kdenlive entgegen nimmt. Dazu integriert MLT die Fähigkeiten von weiteren Softwarebibliotheken: Zum Einlesen von Videoformaten nutzt es Ffmpeg, zum Anwenden von Effekten Plugins wie Frei0r für Video und Sox oder LADSPA für Audio. Das Laden und Ausgeben von Dateien und Streams von Hardwaregeräten erledigt es mit Funktionen aus SDL, Qt und anderen Bibliotheken. Einige dieser Bibliotheken sind optional. So greift MLT (und damit Kdenlive) je nach Konfiguration auch auf den Profi-Audioserver Jack für die Ausgabe zurück. Die gängigen Pakete unterstützen jedoch nur Alsa und Pulseaudio. MLT bringt ein Kommandozeilen-Tool mit: Das kleine aber mächtige Programm namens Melt vereinfacht das Programmieren noch weiter. Aufrufe von Melt zu schreiben erweist sich als viel einfacher, als direkt mit den von MLT integrierten Bibliotheken zu arbeiten. Kdenlive greift allerdings für einige Funktionen zusätzlich direkt auf Ffmpeg zu.

Ähnliche Funktionen wie MLT bietet das besonders in der Gnome-Welt beliebte Gstreamer. Das Framework steht seit 1999 unter freier Lizenz und arbeitet recht stabil. Seine Modularität macht es bei Distributoren beliebt. Viele Multimedia-Codecs sind allerdings in einigen Ländern von Patenten betroffen. Eine Distribution, die diesen Patentproblemen aus dem Weg gehen will, verzichtet einfach auf jene Gstreamer-Plugins, die MP3 und Konsorten umsetzen. Der Nutzer zieht dann auf eigene Verantwortung die gewünschten Funktionen aus dem Internet nach. Besonders Mediaplayer wie Totem funktionieren sehr gut mit Gstreamer. Produktive Anwendungen wie der Videoeditor PiTiVi oder der Audioeditor Jokosher bieten aber allenfalls Basisfähigkeiten. Verglichen mit MLT-Anwendungen wie Kdenlive oder Openshot wirkt PiTiVi wie ein halbfertiges Spielzeug. Das bedeutet nicht, dass Gstreamer für produktive Software schlecht geeignet wäre. Die Zukunft wird zeigen, ob sich den erfolgreichen MLT-Programmen ähnlich mächtige Gstreamer-Anwendungen zugesellen.

Und – gehts jetzt?

Im Test kamen die zurzeit in Distributions-Repositories verfügbaren Versionen 0.7.7 und 0.7.8 von Kdenlive und außerdem die Entwicklerversion 0.7.9 aus dem Versionskontrollsystem (SVN) des Projekts zum Einsatz. Weder unter Ubuntu 10.4 noch unter OpenSuse 11.2 und Fedora 14 traten dabei Katastrophen auf – zumindest keine reproduzierbaren. In allen Fällen, in denen Kdenlive beim Testprojekt stolperte, stellte die automatische Sicherheitskopie von Kdenlive das abgestürzte Projekt fast genau auf dem Stand vor dem Absturz wieder her. Lediglich das inzwischen recht angegraute 0.7.7 versagte unter Fedora beim Export der VOB-Datei für DVD. Auch mit dieser Version war es aber möglich, eine DVD-taugliche MPEG-Datei auszugeben.

Im laufenden Betrieb bewährte sich Kdenlive. In der Serie 0.6 trat zuweilen ein besonders schwerer Fehler auf: Beim Einfügen von Material am Anfang des Projekts verschob sich der Inhalt der ganzen Spur unabhängig von den anderen Spuren. Damit waren alle Schnitte und Übergänge nach dem Einfügen Makulatur. Bei den aktuellen Versionen trat kein annähernd schwerwiegender Fehler während etwa 30 Stunden produktiver Arbeit auf.

Verbleibende Probleme sind eher konzeptioneller Natur. Auf Clips angewendete Compositing-Effekte wirken beispielsweise nur dann, wenn Sie zwischen die beiden zu mischenden Spuren einen Übergang vom Typ Composite einfügen. Halten Sie sich an diese Methode, funktioniert das Compositing zum Beispiel mit dem Plugin Bluescreen sehr gut (Abbildung 4). Mit einem einfachen Hinweis in der Oberfläche wäre die Suche nach dem richtigen Einsatz der Effekte leicht zu lösen.

Abbildung 4: Haben Sie einen Compositing-Übergang zwischen der Vordergrundspur oben und dem Hintergrund geschaffen, sorgt das Bluescreen-Plugin für Raumschiffe im Ziegenstall.

Kdenlive fügt sich noch nicht so perfekt in das Ökosystem der Multimedia-Software unter Linux ein, wie es wünschenswert wäre. So funktionierte unter Ubuntu 10.04 der DVD-Assistent nicht, weil sich Dvdauthor nicht korrekt aufrufen ließ. In keinem der drei Testsysteme ließ sich Kdenlive dazu überreden, die Profischnittstelle Jack für die Audio-Ausgabe zu verwenden. Beim Importieren einer von Ffmpeg einwandfrei unterstützten AVI-Datei zeigte sich ein Bug in MLT, der den Ton des Videos merklich nachhängen ließ.

Es war möglich, alle Problemchen mit Bordmitteln zu lösen oder zumindest zu umgehen. Die problematische AVI-Datei brachte zum Beispiel ein Aufruf von Ffmpeg in ein funktionstüchtiges DVD-MPEG-Format, und auf allen Systemen exportierte Kdenlive zumindest eine DVD-taugliche Videodatei.

Ob eine Software funktioniert oder nicht, zeigt sich recht schnell, wenn Sie einen Blick auf das Ergebnis werfen. Im Kdenlive-Forum gibt es eine ganze Liste von Filmen [4], die Nutzer mit Kdenlive gemacht haben – darunter erstaunlich perfekte Farbkorrekturen für Unterwasser-Aufnahmen (Abbildung 5), Splitscreen-Effekte mit zwei exakt synchronen Clips aus verschiedenen Kameras und richtige kleine Spielfilme.

Abbildung 5: Im Nutzerforum von Kdenlive zeigen Filmemacher, was mit Kdenlive machbar ist zum Beispiel HD-Filme mit eindrucksvoller Farbkorrektur.

Rohmaterial

Noch eindrücklicher als der Blick auf fremdes Material zeigt ein Selbstversuch, ob die Software die eigenen Bedürfnisse erfüllt. Videoclips von drei verschiedenen Kameras dürften für Freizeit-Nutzer eine plausible Arbeitsgrundlage sein. Konkret handelte es sich im Test um ein Mini-DV-Kassettengerät von Panasonic (NV GS27), einen Fotoapparat Typ Fuji E900 und ein XpressMusic-Telefon von Nokia. Die DV-Kamera produziert RAW-DV-Dateien, die Fuji nimmt in einem AVI-Container auf und das Nokia liefert MPEG4 – eine schöne Herausforderung für die Kompatibilität einer Multimedia-Umgebung.

Das ganze Experiment bestand darin, an einem Sonntag vom Aufnehmen bis zur ersten Test-DVD im Player zu kommen – und zwar ausgehend von dem Punkt, an dem Einsteiger in der Regel beginnen: der Installation der notwendigen Anwendungen. Das Ganze fand nicht etwa auf einer kräftigen Workstation mit brandaktuellem Spezialsystem statt, sondern auf folgenden ganz normalen Allerweltscomputern:

  • Lenovo N200 Laptop mit Ubuntu 10.4 und Nvidia-Grafik.
  • Lenovo/IBM-Thinkpad T60 mit Fedora 14 und ATI-Radeon
  • PC mit Intel Quad-Core unter OpenSuse 11.2 mit Nvidia-Grafik

Die Nvidia-Karten liefen mit dem proprietären Hersteller-Treiber, die ATI-Radeon mit dem freien Treiber. Alle Systeme hatten 3 GByte RAM an Bord und waren auf Niedrig-Latenzbetrieb für Pro-Audio optimiert. OpenSuse und Fedora liefen außerdem mit einem speziellem Echtzeit-Kernel. Derjenige in Fedora stammt aus dem Planet-CCRMA-Proaudio-Paket, in OpenSuse aus dem Jengelh-Repository von Jan Engelhardt. Alle Systeme wurden durch einen Eintrag am Ende von /etc/security/limits.conf für den Echtzeitbetrieb optimiert (Listing 1).

Listing 1

@audio - rtprio 86
@audio - memlock unlimited

Die Befehle für limits.conf tragen Sie auf aktuellen Systemen mitunter in einzelne Dateien unter /etc/security/limits.d ein. Das Ergebnis ist das gleiche: Normalnutzerprozesse haben vollen Zugriff auf CPU und Speicher und dürfen dazu Systemprozesse (für ein paar Millisekunden) unterbrechen. Die Nutzer sind in der Gruppe audio eingetragen.

Haben Sie die Software eingespielt (siehe Kasten "Installation"), zeigt Kdenlive beim ersten Start einen Assistenten (Abbildung 6), mit dessen Hilfe Sie überprüfen, ob alle für den Betrieb erforderlichen Komponenten vorhanden sind. Außerdem wählen Sie hier ein Standard-Profil für Ihre Projekte, in dem das Bildformat und das gewünschte Ausgabemedium stehen. Bei Bedarf ändern Sie dieses Profil später. Im Test fiel die Wahl auf DV/DVD Pal für maximale Kompatibilität.

Abbildung 6: Bei Bedarf rufen Sie den Einrichtungsassistenten zu einem späteren Zeitpunkt über das Menü Einstellungen auf.

Installation

Kdenlive bringt mit seiner MLT-Basis einige Abhängigkeiten mit, die in manchen Ländern lizenzrechtliche Probleme verursachen. Deshalb ist es in Standardinstallationen gängiger Distributionen nicht enthalten. Die im Februar 2011 aktuelle Version 0.7.8 für Ubuntu installieren Sie leicht aus dem Launchpad-Repository von Sunab [6]. Es ersetzt zusätzlich die Basispakete von MLT und Frei0r [7] aus Ubuntu Universe durch neuere Versionen.

Für OpenSuse bekommen Sie eine aktuelle Version von Kdenlive aus dem Packman-Repository [8]. Unter Fedora 14 installieren Sie Version 0.7.7 aus RPMfusion [9]. Diese Version funktioniert zwar, versagte im Test aber beim Export ins DVD-Format. Fedora-Nutzer sollten überprüfen, ob bei Erscheinen des Heftes bereits Version 0.7.8 bereit steht. Unter OpenSuse kam zunächst 0.7.8 aus Packman zum Einsatz, später dann die aus den Quellen gebaute, aktuelle Entwicklerversion 0.7.9. Eine Bauanleitung, die es peinlich genau einzuhalten gilt, finden Sie auf der Kdenlive-Webseite [10].

Das DV-Material gelangte über die Firewire-Schnittstelle des Lenovo auf die Festplatte. Dazu galt es zunächst, die Firewire-Schnittstelle unter Ubuntu der Gruppe video zuweisen und den Nutzer dieser Gruppe hinzuzufügen. Eine Anleitung dazu, deren Schritte prinzipiell für alle gängigen Linux-Distributionen gelten, finden Sie im Web [5].

Nach dem Anschließen der Kamera steuern Sie diese über den Aufnahme-Monitor des Videoplayers rechts in Kdenlive. Mit einem Klick auf den Schraubenschlüssel stellen Sie die Parameter für die Aufnahme ein. Unter Einstellungen | Kdenlive Einrichten | Umgebung lässt sich im Karteireiter Standard Ordner der Speicherplatz für die DV-Dateien einrichten.

Da im Test drei Computer zum Einsatz kamen, lagen die Videodateien auf einer USB-Festplatte. Dabei handelte es sich nicht um ein Profigerät, sondern um ein preiswertes 300-GByte-Modell, aus Kompatibilitätsgründen mit FAT32 formatiert. Über den Eintrag Datei Hinzufügen im Clip-Browser oben links fügen Sie dem aktuellen Projekt neue Dateien hinzu. Kdenlive erzeugte im Test für rund 30 Dateien in AVI und MPEG4 klaglos Vorschaubildchen (Abbildung 7).

Abbildung 7: Im Importdialog markieren Sie bei Bedarf mehrere Dateien und ziehen diese mit gedrücktem Maustaste direkt in den Clip-Browser des Projekts.

Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag in der Liste läuft der Clip in der Vorschau rechts davon. Um das Material zu bearbeiten, ziehen sie es aus dem Browser auf die Videospuren, wo Kdenlive es korrekt mit Thumbnail am Anfang und am Ende anzeigt. Im Test traten dabei keine Ruckler oder dergleichen auf, die ganze Operation dauerte bis zu diesen Punkt etwa 30 Minuten.

Auch das Schneiden und Arrangieren ging reibungslos vonstatten. Wer schon einmal ein zeitleistenorientiertes Programm bedient hat, kommt fast ohne Einarbeiten aus. Der erste Fehler trat allerdings mit den AVI-Clips von der Fuji-Kamera auf: Beim genaueren Hinschauen fiel auf, dass der Ton nicht synchron lief; eine ganze Sekunde hingen die Soundtracks dem Bild hinterher.

Dahinter verbirgt sich ein hässlicher Bug in MLT, noch dazu ein Bug, der sich ausgerechnet auf die von der Fuji ausgegebene AVI-Variante auswirkt. Um nicht umständlich an MLT herumzubasteln, liegt es nahe, das problematische Dateiformat zu ersetzen. Ein einfacher Aufruf von Ffmpeg löste das Problem (Listing 2).

Listing 2

#!/bin/bash
# alle AVI-Dateien in einem Verzeichnis ohne erneute Kompression als DVD-mpeg
for FILE in *.AVI; do
ffmpeg -i ${FILE}  -target pal-dvd -sameq  ${FILE%.AVI}.mpeg
done

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Kdenlive 0.9 mit Komfort-Funktionen

    Der freie Video-Editor Kdenlive ist in Version 0.9 mit einigen Neuerungen erhältlich.
  • Videoschnitt mit Kdenlive
    Das Videoschnittprogramm Kdenlive richtet sich vor allem an semiprofessionelle Anwender. Die frisch erschienene Version 0.9 bringt einige interessante Neuerungen mit.
  • Video-Schneidig
    Gut geschnittene Urlaubsvideos machen aus stundenlanger Verwandtenqual ein echtes Highlight, das die Zuschauer unterhält. Mit dem mächtigen Opensource-Videoschnittprogramm Kdenlive [1] schneiden Sie auf semiprofessionellem Level, wenn gewünscht sogar in HD.
  • Kdenlive 15.08 veröffentlicht
    Das Videoschnittprogramm Kdenlive liegt nach mehreren Monaten Entwicklungsarbeit endlich in einer neuen Version vor. Neben Änderungen unter der Haube gibt es auch ein paar Änderungen bei den Effekten.
  • Schnittmuster
    In einem Vergleichstest prüfen wir die neun kostenlosen Videoschnittprogramme Cinelerra, Flowblade, Kdenlive, Kino, Lightworks, LiVES, OpenShot, PiTiVi und Shotcut.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 11/2017: Server für Daheim

Digitale Ausgabe: Preis € 8,50
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 3 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...
Backup mit KUP unter Suse 42.3
Horst Schwarz, 24.09.2017 13:16, 3 Antworten
Ich möchte auch wieder unter Suse 42.3 mit Kup meine Backup durchführen. Eine Installationsmöglic...
kein foto, etc. upload möglich, wo liegt mein fehler?
kerstin brums, 17.09.2017 22:08, 5 Antworten
moin, zum erstellen einer einfachen wordpress website kann ich keine fotos uploaden. vom rechne...
Arch Linux Netzwerkkonfigurationen
Franziska Schley, 15.09.2017 18:04, 0 Antworten
Moin liebe Linux community, ich habe momentan Probleme mit der Einstellung des Lan/Wlan in Arc...