Programme und Distributionen auf dem Datenträger

Neues auf den Heft-DVDs

Die Distribution mit dem klangvollen Namen Ultimate Edition 2.7 basiert auf der aktuellen Version 10.04 von Ubuntu, bietet Ihnen aber die Auswahl zwischen fünf verschiedenen grafischen Oberflächen. Am Anmeldebildschirm wählen Sie zwischen KDE, Gnome, LXDE, XFCE und dem schlanken Openbox. Daneben bietet die Distribution noch eine reichhaltige Auswahl an vorinstallierter Software aus allen Anwendungsbereichen. Der derzeit aktuelle Kernel 2.6.34 sorgt für eine gute Hardware-Unterstützung. Mehr zu Ultimate Edition lesen Sie im Artikel ab Seite 16.

Die nach einer italienischen Nachspeise benannte Distribution Sabayon Linux 5.3 begnügt sich mit Gnome 2.28 als Window-Manager, enthält dafür aber bereits die Gnome Shell, die einen Ausblick auf das bevorstehende Major-Release 3.0 von Gnome gestattet. Wie für Gentoo-Systeme üblich, lädt der integrierte Paketmanager nicht die angeforderte Software herunter, sondern deren Quellcode und kompiliert diesen im Anschluss. Gentoo verspricht dafür einen Performance-Gewinn gegenüber vorkompilierter Software. Einen ersten Einblick in Sabayon bietet der Artikel ab Seite 14.

Die Kanotix 2010 All-in-one LinuxUser-Edition enthält gleich vier Varianten das Systems: Zwei davon arbeiten mit KDE 3.5.10, zwei mit KDE SC 4.3, jeweils in der 32- und 64-Bit-Version. Kanotix basiert auf Debian "Lenny", enthält aber im Gegensatz zu diesem einen deutlich aktuelleren Kernel (derzeit Version 2.6.32). Um die Distribution mit den jeweils aktuellsten Programmversionen zu versorgen, stellt der Distributor eine Reihe von Skripten zum Download bereit, welche die Installation samt der benötigten Abhängigkeiten übernehmen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel ab Seite 12.

Gertenschlank gibt sich Slitaz 3.0: Die Mini-Distribution lässt mit gerade einmal 32 MByte Umfang sogar Linux-Zwerge wie Puppy Linux wie Ungetüme erscheinen. Als Windowmanager kommt Openbox zum Einsatz, der integrierte Paketmanager erlaubt das Nachinstallieren von Programmen. Dank des sparsamen Ressourcenverbrauchs eignet sich Slitaz vorzüglich zur Installation auf älteren Rechnern.

Als Rolling Release bezeichnet man ein Verfahren, bei dem der Distributor kontinuierlich Aktualisierungen bereitstellt, sodass Versionssprünge wegfallen. Diese Technik verwendet auch das auf Debian "Sid" basierende Sidux 2010.1 "Hypnos". Als Grundlage verwendet die Distribution den derzeit aktuellsten Kernel 2.6.34, was eine sehr gute Hardwareunterstützung verspricht.

Der Ubuntu-10.04-Ableger Vinux 3.0 richtet sich mit allerlei Hilfsmitteln vor allem an sehbehinderte und blinde Anwender. Vinux bringt für diese unter anderem drei Screenreader sowie zwei Vollbildlupen mit und bietet direkte Unterstützung für USB-Braille-Zeilen.

An Admins und Technik-Freaks wendet sich die System Rescue CD 1.5.6. Sie beherbergt eine Vielzahl an Programmen und Treibern zum Aufspüren und Beheben von Fehlern in Systemen und Netzen. Grundlage bildet der Kernel 2.6.32, der alle derzeit relevanten Dateisysteme unterstützt. Im Ganzen wartet die Distribution mit über 300 Systemtools auf. Dazu zählen beispielsweise Testdisk, Clamav, Rsnapshot, Bonnie-xx oder Cpuburn. Diverse Disketten-Images, die Sie am Bootscreen laden, erlauben unter anderem das Zurücksetzen von Windows-Passwörtern, das Bearbeiten der Win-Registry und das sichere Löschen von Festplatten. Zwar empfiehlt sich das System in erster Linie für die Konsolennutzung, wer aber dennoch nicht auf eine grafische Oberfläche verzichten möchte, dem bietet es XFCE 4.6.2 als GUI. 

Neue Programme

Wer eine größere Bildersammlung verwaltet, braucht ein fähiges Suchprogramm wie Imgseek 0.8.6. Es enthält unter anderem die einzigartige Funktion, Aufnahmen anhand von Vorlagen oder Gesten zu finden.

Der auf Java basierende Programm Doc Fetcher 1.0.3 ermöglicht eine schnelle Volltextsuche in Dokumenten – eine Art Google für den Heimrechner. Das Client/Server-System erstellt sogenannte Indexdateien, die er zur Suche nutzt. Es erlaubt sowohl das Erstellen permanenter Indizes für umfangreiche Dokumentverzeichnisse oder temporärer Verweise für die schnelle Volltextsuche in kleinen Ordnern.

Thinkingrock 2.2.1 hilft Ihnen beim Organisieren anstehender Aufgaben. Es arbeitet nach dem Getting-Things-Done-Prinzip: Diese Methode verfolgt die Strategie, alle Dinge, die beruflich und privat im Kopf herumschwirren, in einem Ablagesystem zu sammeln, um so den Überblick zu wahren.

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