KBasic

Wie der Name des Programms bereits vermuten lässt, stammt KBasic [2] aus dem Umfeld von KDE. Vor rund zehn begann Bernd Noetscher ein Basic für KDE zu entwickeln. Da er dazu nicht genügend Mitstreiter fand, entschloss er sich, das Projekt in Eigenregie zu verwirklichen.

KBasic läuft unter Linux, Windows und Mac OS X. Als Toolkit dient Qt4, das es für alle Zielplattformen gibt. Es ist jedoch nicht möglich, Binaries für eine andere als die aktuell verwendete Plattform zu übersetzen. Der Quelltext lässt sich aber ohne Änderung auf jeder Plattform problemlos übersetzen und so ein passendes Binary erzeugen.

KBasic liegt derzeit in einer recht stabilen Betaversion (v1.x) vor. Wie bereits erwähnt lässt es sich unter Linux kostenlos nutzen, solange Sie damit Programme entwickeln, die der GPLv3 unterstehen. Für das Entwickeln kommerzieller Programme und für KBasic für Windows respektive Mac OS X müssen Sie eine Lizenz erwerben. Die umfasst Updates für einen Zeitraum von zwölf Monaten, die Lizenzkosten betragen 24,95 Euro pro Plattform.

KBasic orientiert sich in Sachen Syntax und Sprachumfang eng an Microsoft Visual Basic 6. Programme, die in dieser Sprache geschrieben wurden, lassen sich mit KBasic direkt übersetzen – vorausgesetzt, der Programmierer hat weder ActiveX noch Komponenten von Drittanbietern verwendet.

Die Sprachelemente von Visual Basic 6 garnierte Bernd Noetscher mit einigen objektorientierte Erweiterungen, wie Vererbung und benutzerdefinierte Klassen. Die virtuelle Maschine, die KBasic-Programme ausführt, wartet mit Java-ähnlichen Eigenschaften wie Garbage Collection oder Exception Handling auf.

Installation

KBasic für Linux erhalten Sie auf der Projekt-Homepage als komprimierten Tarball, dessen dessen Inhalt Sie mit dem Befehl tar -xzvf kbasic_professional_linux.tar.gz entpacken. Das muss nicht notwendigerweise als Root erfolgen, sie können das Archiv auch in Ihrem Home-Verzeichnis auspacken und das Programm von dort starten. Sie finden die ausführbare Datei im neu entstandenen Verzeichnis ProfessionalEdition. Nach der Eingabe von ./kbide startet die Entwicklungsumgebung.

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Kommentare
Wo ist Purebasic?
Doris Rapto (unangemeldet), Dienstag, 27. Juli 2010 21:14:33
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Ziemlich unvollständiger und einseitiger Artikel.
Zum einen fehlt hier Purebasic und zum anderen das völlig überteuerte und instabile Real Studio derart anzupreisen.

ne Danke!


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Wo ist MonoDevelop hier?
Andreas Marschke (unangemeldet), Mittwoch, 12. Mai 2010 20:03:01
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Hm. Da scheint man wohl Monodevelop und den wahrscheinlich am meisten heutzutage verbreiteten Dialekt VB (VisualBasic) einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Das ist echt schlechte Recherche :(.
Ausserdem für einen Umsteiger von Windows auf Linux (als .NET Developer) wohl am ehesten zu ergreifen grade wegen der weiten Community und Nutzergemeinschaft, Bücher und Lehrmaterialien.
Macht eure Hausaufgaben!


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Re: Wo ist MonoDevelop hier?
Rainer Schuermann (unangemeldet), Donnerstag, 13. Mai 2010 06:28:40
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Vielleicht eine Grundsatzentscheidung. Mono ist ja in Linux-Kreisen nicht unumstritten, gerade wegen seiner ungesunden Naehe zu Microsoft.
Und von VisualBasic unter Linux habe ich noch nie etwas gehoert...


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