Real Studio

Bei Real Studio [3] – früher hieß es Realbasic – handelt es sich um eine Programmiersprache mit langer Tradition. Ursprünglich nur für Mac OS erhältlich, gibt es das Programm seit einiger Zeit auch für Linux und Windows. Eine 30-Tage-Testversion des kommerziellen Produkts laden Sie entweder von der Homepage des Herstellers Real Software oder beim deutschen Distributor Application Systems Heidelberg [9] herunter. Die mit der Testversion erzeugten Programme laufen nur fünf Minuten.

Real Studio gibt es in den drei Varianten "Personal", "Professional" und "Enterprise". Die Programmversionen unterscheiden sich vor allem durch die Zahl der unterstützten Datenbanken, in Verschlüsselungstechnologien und im Support. Erst die "Professional"-Version erlaubt Cross-Compiling, also das Erstellen von Anwendungen für andere Plattformen unter Linux. Eine genaue Übersicht über die unterschiedliche Ausstattung der Varianten finden Sie auf der Homepage von Real Software [10].

Die "Personal"-Version kostet 83 Euro, Real Studio "Professional" 250 Euro, für die "Enterprise"-Variante müssen Sie 829 Euro investieren. Im Preis inbegriffen sind Updates für sechs beziehungsweise zwölf ("Enterprise") Monate. Der Hersteller verteilt alle 90 Tage neue Programmversionen mit Aktualisierungen und Fehlerkorrekturen.

Falls Sie ein Open-Source-Projekt entwickeln, erhalten Sie auf Anfrage von Real Software einen kostenlosen Lizenzschlüssel der "Personal"-Version von Real Studio für Linux. Dazu müssen Sie den Kundenservice kontaktieren und dort Ihr Projekt vorstellen, etwa über einen Link auf dessen Website.

Installation

Die Testversion von Real Studio laden Sie von der Real-Software-Homepage herunter. Zur Auswahl stehen ein RPM-Paket für Systeme wie Fedora, OpenSuse und Mandriva sowie ein DEB für Ubuntu und Debian. In beiden Fällen richten Sie die Software über die Paketverwaltung der jeweiligen Distribution ein.

Beim ersten Start fordert das Programm sie auf, einen Lizenzschlüssel einzugeben oder die IDE lediglich im Testmodus zu nutzen (Abbildung 8). Die Eingabe des Lizenzschlüssel können Sie später jederzeit nachholen: Alle Dateien und Einstellungen, die Sie mit der Testversion bearbeiten, bleiben auch nach der Eingabe des Schlüssels erhalten.

Abbildung 8: Das kommerzielle Real Studio läuft ohne gültigen Lizenzschlüssel nur im Demo-Modus.

Nach der Installation finden Sie Real Studio in der Regel im Untermenü Entwicklung des Startmenüs von KDE und Gnome. Alternativ starten Sie die IDE mittels des Befehls REAL\ Studio\ 2010& in einer Konsole.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare
Wo ist Purebasic?
Doris Rapto (unangemeldet), Dienstag, 27. Juli 2010 21:14:33
Ein/Ausklappen

Ziemlich unvollständiger und einseitiger Artikel.
Zum einen fehlt hier Purebasic und zum anderen das völlig überteuerte und instabile Real Studio derart anzupreisen.

ne Danke!


Bewertung: 293 Punkte bei 103 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Wo ist MonoDevelop hier?
Andreas Marschke (unangemeldet), Mittwoch, 12. Mai 2010 20:03:01
Ein/Ausklappen

Hm. Da scheint man wohl Monodevelop und den wahrscheinlich am meisten heutzutage verbreiteten Dialekt VB (VisualBasic) einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Das ist echt schlechte Recherche :(.
Ausserdem für einen Umsteiger von Windows auf Linux (als .NET Developer) wohl am ehesten zu ergreifen grade wegen der weiten Community und Nutzergemeinschaft, Bücher und Lehrmaterialien.
Macht eure Hausaufgaben!


Bewertung: 325 Punkte bei 119 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Wo ist MonoDevelop hier?
Rainer Schuermann (unangemeldet), Donnerstag, 13. Mai 2010 06:28:40
Ein/Ausklappen

Vielleicht eine Grundsatzentscheidung. Mono ist ja in Linux-Kreisen nicht unumstritten, gerade wegen seiner ungesunden Naehe zu Microsoft.
Und von VisualBasic unter Linux habe ich noch nie etwas gehoert...


Bewertung: 296 Punkte bei 128 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 0 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...
Tinte sparen bei neuem Drucker
Lars Schmitt, 30.11.2017 17:43, 2 Antworten
Hi Leute, ich habe mir Anfang diesen Monats einen Tintenstrahldrucker angeschafft, der auch su...
Für Linux programmieren
Alexander Kramer, 25.11.2017 08:47, 3 Antworten
Ich habe einen Zufallsgenerator entworfen und bereits in c++ programmiert. Ich möchte den Zufalls...