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System Rescue CD 1.5.1

Gerettet!

Mit der umfangreichen Werkzeugsammlung des Live-Systems System Rescue CD reparieren Sie defekte Linux- und Windows-Systeme oder retten zumindest die wichtigen Daten.

README

System Rescue CD ist ein Live-Linux mit zahlreichen Werkzeugen zum Reparieren und Retten von Linux- und Windows-Systemen.

Die System Rescue CD, kurz: SysRescCD, hebt sich angenehm von der Masse gleichgearteter Projekte ab: Bereits die Projektseite [1] bietet neben einer schnellen und verständlichen deutschen Einstiegshilfe auch eine umfassende Dokumentation, die zu großen Teilen bereits ins Deutsche übersetzt ist. Das rund 250 MByte große ISO-Image bedient sowohl 32- als auch 64-Bit-Rechner. Die Distribution kommt nicht nur mit den Linux-typischen Dateisystemen Ext2/3/4, ReiserFS, XFS und JFS zurecht, sondern bietet daneben über Ntfs-3g auch vollen Lese- und Schreibzugriff auf Windows-Partitionen. Um Daten innerhalb des bestehenden Netzwerkes zu sichern nutzen Sie Samba und NFS.

TIPP

Die deutsche Dokumentation [2] erklärt in Kapitel 10, wie Sie Ihr Rettungs-Linux auf einen USB-Stick bringen und von dort aus booten.

Rettung naht

Am Bootprompt wählen Sie aus vier verschiedenen Kernel-Images (Abbildung 1). SysRescCD bietet neben dem 32-bittigen rescuecd-Kernel auch noch rescue64 für 64-Bit-Rechner an. Bereiten diese Probleme – etwa, weil sie eine Festplatten nicht richtig erkennen – stehen die zwei Alternativ-Kernel altker32 und altker64 mit einkompilierten Festplattentreibern, aber ohne Framebuffer-Unterstützung bereit.

Abbildung 1: Welchen Kernel und welche Option Sie am Bootprompt verwenden können, verrät ein Druck auf die Tasten F2 bis F7.

Ein Druck auf die Tasten [F2] bis [F7] listen sämtliche Boot-Optionen auf (noapic, acpi-off, …), die Sie dem Kernel mit auf den Weg geben dürfen. SysRescCD durchläuft den Bootvorgang im Nu, die einzige Abfrage zwischendurch dient dem Festlegen des Tastaturlayouts. Ein einfaches de ordnet Ihre Tasten in der gewohnten Art und Weise zu.

Konsolenarbeit

Konsolenfreudige Anwender legen nun sofort los. Die Konsolentools GNU Parted, Partimage, FSArchiver und Sfdisk erlauben das Sichern, Wiederherstellen und Verändern von Partitionen, Partitionstabellen und Dateisystemen. Für einen grafischen Überblick über den Verzeichnisbaum sorgt der Midnight Commander. Dateien bearbeiten Sie entweder mit dessen integriertem Editor Mcedit oder nutzen die mächtigen Werkzeuge Vim und Qemacs.

Um den Rechner während der Reparaturarbeiten ins Netz zu integrieren, rufen Sie den Befehl net-setup eth0, wobei Ihre Netzwerkschnittstelle auch anders heißen kann (etwa wlan0). Der Konfigurationsassistent net-setup lässt Sie zwischen einer automatischen Konfiguration per DHCP und der manuellen Eingabe der IP-Adressdaten wählen. Nach dem Einrichten der Netzwerkschnittstelle mounten Sie über Samba oder NFS im Netzwerk befindliche Freigaben.

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