Linux unter Windows

Damit läuft Windows unter Linux. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. Dazu installieren Sie einfach die Windows-Version der Virtualbox, die Sie auf der bekannten Download-Seite bekommen [1] (klicken Sie auf x86/amd64 neben VirtualBox for Windows hosts). Anschließend richten Sie wie bekannt eine neue virtuelle Maschine ein, wählen diesmal aber im entsprechenden Assistenten als Typ des Gastbetriebssystems das BetriebssystemLinux und stellen unter Version die Distribution ein. Alles weitere verläuft genau so wie bei der Virtualbox für Linux.

Um die Gasterweiterungen zu installieren, sind allerdings ein paar weitere Handgriffe notwendig: Nachdem Sie den Menüpunkt Geräte | Gasterweiterungen installieren... aufgerufen haben, sollte der Linux-Desktop das Einlegen einer CD melden. Diese hängen Sie jetzt mit den entsprechenden Mitteln der verwendeten Distribution ein – in der Regel reicht ein Doppelklick auf das CD-Symbol auf dem Desktop. Öffnen Sie jetzt ein Terminalfenster, wechseln Sie in das Verzeichnis mit dem CD-Inhalt (meist cdrom oder /media/cdrom) und setzen Sie in einem 32-Bit Linux den Befehl sudo sh VBoxLinuxAdditions-x86.run beziehungsweise auf einem 64-Bit-Linux sudo sh VboxLinuxAdditions-x86.run ab. Nachdem die Treiber eingespielt wurden, starten Sie das Linux-System einmal neu.

Missbrauchte Konkurrenz

Nutzer der Windows-7-Editionen "Professional", "Enterprise" und "Ultimate" können auch auf Virtualbox verzichten und stattdessen den XP-Modus nutzen. Hinter ihm verbirgt sich nichts anderes als VirtualPC, das Microsoftsche Pendant zur Virtualbox. Um es zu nutzen, muss Ihr Computer allerdings verschiedene Anforderungen erfüllen. Unter anderem muss der Prozessor die sogenannte Hardwarevirtualisierung unterstützen, was bei allen halbwegs modernen Intel- und AMD-Modellen der Fall ist.

Ob sich Ihr Computer für den XP-Modus eignet, verrät ein kleines Testwerkzeug, das Sie auf den Seiten von Microsoft finden [2]. Gibt dieses grünes Licht, wechseln Sie auf die Seite des XP-Modus [3], wo Sie dem orange leuchtenden Get Windows XP Mode and Windows Virtual PC now folgen, dann neben Step 3 unter Select System Ihre Windows-7-Edition und rechts daneben die Sprache German einstellen. Dies schaltet unter Step 4 zwei Schaltfläche frei. Klicken Sie zunächst auf die linke der beiden, was eine 500 MByte große Datei herunterlädt, die Sie umgehend installieren (bestätigen Sie dabei einfach alle Rückfragen).

Anschließend klicken Sie die zweite Schaltfläche an und installieren die daraufhin heruntergeladene Datei ebenfalls (bestätigen Sie wieder alle Rückfragen). Nach einem Neustart des Computers liegt auf Ihrer Festplatte VirtualPC nebst einer fertig eingerichteten virtuellen Maschine mit Windows XP.

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Kommentare
Virtualbox
Benjamin (unangemeldet), Freitag, 02. Dezember 2016 14:36:00
Ein/Ausklappen

VirtualBox ist nicht DX fähig und somit ist die volle funktion von Windows nicht gegeben. Danach suchen meist Gamer und für Gamer ist VirtualBox ungeeignet.


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