Wider die Medienignoranz

LU 01/2007, S. 3: Vielen Dank für das Editorial zur Vorratsdatenspeicherung – in Zeiten der überwiegenden Medienignoranz zu diesem Thema tut es gut, so etwas zu lesen. Da kann ich nur sagen: Weiter so! Felix Keuling

Zu viel Suse und Ubuntu

LU -- Distributionen: In letzter Zeit stört mich mehr und mehr, dass die Distributionsschwerpunkte in LinuxUser nach wie vor bei Suse und Ubuntu liegen. Ich verwende seit Jahren auf dem PC wie auch auf dem Laptop Debian als Hauptsystem. Es ist nach meinen Erfahrungen die stabilste und sauberste Distribution – und die einzige, mit der ich schon zwei Systemupgrades (von "Woody" auf "Sarge" und dann auf "Etch") ohne Probleme vorgenommen habe. Das erwarte ich einfach von einem Betriebssystem, es scheint aber die Ausnahme zu sein.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder mal parallel dazu Suse und Ubuntu installiert. An die Stabilität und Zuverlässigkeit von Debian reichen beide nicht heran. Die Installation von Debian ist inzwischen kaum schwieriger als bei anderen Distributionen. Ich kann zwar verstehen, dass LinuxUser natürlich auch kommerzielle Interessen hat und deshalb eine gewisse Tendenz besteht, den Mainstream zu bedienen. Aber von einem fortschrittlichen Magazin erwarte ich, dass es der Tatsache Rechnung trägt, dass es bessere Alternativen gibt. Denn wer nicht davon weiß, wird sie auch nicht installieren. Rolf Lucius

LinuxUser: Die Verdienste Debians als "Mutter aller Distributionen" (na ja: zumindest vieler aktueller) seien unbestritten. Die viel zitierte Stabilität und Zuverlässigkeit erkauft es allerdings aufgrund einer gerne als "konservativ" umschriebenen Software-Auswahl, sprich: Debian bringt nicht nur nicht die aktuellsten Versionen von Desktops und Applikationen mit, sondern hinkt meist gleich zwei Versionen hinterher. Da wir glauben, dass unsere Leser eher an den neuesten Möglichkeiten auf dem Linux-Desktop interessiert sind, liefern wir daher statt des Originals lieber aktueller ausgestattete Debian-Derivate wie die Ubuntu-Spielarten oder Sidux aus. Ob Debian selbst oder eher einer seiner Abkömmlinge "die bessere Alternative" darstellt, hängt letztlich von den Bedürfnissen des jeweiligen Anwenders ab.

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