Neuladung

Kopieren Sie das Reloaded-Quellcode-Archiv von der Heft-CD auf Ihren Rechner. Entpacken Sie es und wechseln Sie in das neu entstandene Verzeichnis. Dort rufen Sie ./configure && make und mit Root-Rechten make install auf.

Damit Reloaded startet, muss Veejay bereits laufen. Öffnen Sie ein Terminal und rufen Sie darin reloaded auf. Das Fenster aus Abbildung 3 verlassen Sie über Connect. Reloaded meldet sich bei Veejay an und präsentiert bei Erfolg das Hauptfenster aus Abbildung 4.

Abbildung 3: Der Begrüßungsbildschirm von Reloaded (in vorherigen Version noch als GVeejay Reloaded bekannt).
Abbildung 4: Das Hauptfenster von Reloaded. Hier gibt es bereits zwei Samples und zwei Effekte ( Displacement Map und Mirror).

Oben in der Mitte finden Sie eine Vorschau, die allerdings erst nach einem Klick auf Enable das Geschehen aus dem bereits existierenden Veejay-Fenster übernimmt. Gibt sie Ihr DV-Material noch nicht wieder, hilft ein Klick auf 1/1 bei der Wiedergabequalität (Quality).

Auf der rechten Seite in der Mitte finden Sie die Wiedergabesteuerung. Sie erfolgt nicht mehr über den Ziffernblock, sondern bequem über die nebeneinander angeordneten Schaltflächen. Mit dem darüber liegenden playback speed erhöhen oder verlangsamen Sie die Abspielgeschwindigkeit.

Direkt darunter thronen mehrere Register, von denen derzeit banks aktiv ist. Hier spendiert Reloaded jedem Sample, das sich bislang hinter einer der Funktionstasten versteckte, ein eigenes Kästchen. Ein Doppelklick genügt und schon landet das zugehörige Sample in der Ausgabe. Die jeweils aktive Bank stellen Sie über den gleichnamigen Regler Active Bank ein.

Um ein neues Sample anzulegen, wechseln Sie zunächst wieder in den Plain-Modus: Am äußerst rechten, oberen Bildrand finden Sie mehrere kleine Schaltflächen. Mit der dritten von links (ein kleiner Kasten mit Anhang) wechseln Sie den derzeitigen Videomodus. Jetzt fahren Sie im Video mit den bereits angesprochenen Schaltflächen auf den zukünftigen Anfang des neuen Samples, klicken auf die nach rechts geöffnete Klammer in der Wiedergabesteuerung, steuern das Ende des Samples an und aktivieren die zweite, schließende Klammer. Reloaded setzt den neuen Filmschnipsel nun in das nächste noch freie Kästchen der aktuellen Bank. Alternativ dürfen Sie auch über den Menüpunkt GVeejay | Sample | New from File direkt ein Video von der Festplatte zu einem neuen Sample küren. Reloaded platziert es ebenfalls im nächsten freien Kästchen.

Effektiv

Haben Sie alle Samples beisammen, geht es mit den Effekten im mittleren Bereich weiter. Aktivieren Sie zunächst ein Sample, sodass es in der Vorschau läuft. Werfen Sie nun einen Blick an den linken unteren Rand. Dort finden Sie mehrere Register, FX list ist bereits ausgewählt. Dahinter verbirgt sich eine lange Liste mit Effekten. Ein Kreuz im Kästchen Mixing effects präsentiert alle Effekte, die sich im Laufe der Abspielzeit verändern, während Image effects alle einfachen Bildeffekte anzeigt. Um einen Effekt anzuwenden, genügt ein Doppelklick auf diesen (Abbildung 5).

Abbildung 5: In Veejay sehen die angewendeten Effekte aus Abbildung 4 so aus. Im Terminalfenster erscheinen wieder alle durch Reloaded ausgelösten Aktionen.

Sobald die Gesamtkomposition steht, speichern Sie diese über GVeejay | Save | Save sampellist ab. Damit sichern Sie jedoch nur die aktuellen Einstellungen, nicht die Videodateien. Sie müssen folglich beim nächsten Start Veejay mit den gleichen Videos aufrufen.

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