Ersatzdroge für Norton-Fans

Viele Anwender lieben den Norton Commander aufgrund seines flexiblen Interfaces mit seiner typischen Fensterzweiteilung. So entstand für Linux mit dem Midnight Commander eine Klon der Software.

Im Zeitalter der grafischen Oberflächen schickt sich der Beesoft Commander an, das Bedienkonzept wieder aufleben zu lassen. Das Programm startet sehr schnell und gibt sich auch im Betrieb äußerst flink. Als Betriebssprachen lassen sich neben Englisch auch Deutsch, Spanisch, Polnisch und Russisch verwenden. Alle wichtigen Dateioperationen erreicht man über die Funktionstasten. Neben der Verwaltung von lokalen Verzeichnissen beherrscht er auch den Umgang mit Dateien auf FTP-Servern.

Pakete für Suse, Debian, Fedora, Gentoo und andere Distributionen sowie der Quelltext liegen auf der Projekt-Homepage unter http://www.beesoft.org/download_bsc.html zum Download bereit.

Peter Norton lässt grüßen: Der Beesoft Commander vereint viele Shortcut-gebundene Features in der typischen Zwei-Spalten-Ansicht.

Erneuter Anlauf für 3D-Grafik unter X.org

Der Trolltech-Entwickler Zack Rusin, der bereits mit der Beschleunigungsarchitektur Exa für Aufsehen sorgte, hat mit Glocose einen Weg gefunden, 2D-Zeichenoperationen über die OpenGL-Schnittstelle der Grafiktreiber zu beschleunigen. Im Gegensatz zu Exa ist es dabei nicht notwenig, jeden Grafikkartentreiber einzeln modifizieren, was die Erweiterung vor allem für Benutzer von propritären Treibern von ATI oder NVidia attraktiv macht.

Glucose basiert auf Code des Xgl-Servers, der einen kompletten Huckepack-X-Server zur Verfügung stellt und dessen Ausgaben die OpenGL-Schnittstelle des eigentlichen X-Servers rendert. Daher habe er keinen Code duplizieren müssen, so Rusin. Wann die Technologie Einzug in den X.org-Server findet, ist jedoch bislang unklar. Wird sie ein Erfolg, so könnte sie Xgl selbst überflüssig machen, denn auf einigen Grafikchips laufen Anwendungen, die selber OpenGL oder X-Video benötigen, auf Xgl nur sehr langsam.

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