Opera 9 im Test

Opera 9Schlank und schnell

Stabil, problemfrei, schnell und komplett: Opera 9 bietet in kompakter Form alles, was man fürs Internet braucht.

Schon seit 12 Jahren versorgt die norwegische Softwareschmiede Opera Software ASA die Internetnutzer mit einem Webrowser, der bei jeder finalen Veröffentlichung als revolutionär gilt.

Einst als 1,3 MB großer Konkurrent gegen die Boliden Internet Explorer und Netscape Navigator angetreten, setzte der Opera-Browser schon immer auf Features für die professionelle Recherchearbeit im Internet. Viele spezielle Opera-Funktionen, wie das schnelle Kacheln der Tabs und deren bequemes Durchblättern per Tastendruck lassen auch heute noch die meisten Konkurrenzprodukte vermissen.

Zwar handelt es sich bei Opera um Closed Source, der Browser läuft jedoch auf zahlreichen Betriebssystemen, so dass auch Linux-Anwender seit vielen Jahren die Vorzüge des Programms geniessen können.

Erster Start

Opera 9 in der neuesten Version herunterzuladen und zu installieren, ist denkbar einfach. Stellen die distributionseigenen Repositories das Programm noch nicht zur Verfügung, laden Sie den Browser über die Opera-Homepage [1] herunter. Hier stehen passende Pakete für alle gängigen Distributionen bereit, die sich über den jeweiligen Paketmanager einrichen lassen. Findet sich die eigene Distribution nicht in der Downloadliste, so hilft das statische RPM-Paket meist weiter.

Nach dem ersten Start des Programms erscheint ein Fenster mit den Nutzungsbedingungen, die es zu bestätigen gilt – für den von Open Source verwöhnten Anwender ein ungewohntes Bild. Die Opera-Oberfläche macht einen aufgeräumten Eindruck, ist aber derzeit noch komplett in Englisch gehalten. Sämtliche Sucheingabefelder (für Google, Amazon, Ebay etc.) verweisen auf die englischsprachigen Teile der Seiten.

Positiv fällt auf, dass die KDE-Integration im Gegensatz zur Version 8 [2] nun etwas besser gelingt. Der Browser übernimmt die voreingestellten Systemfarben und zeigt jetzt auch transparente Menüs an, wenn Sie das im KDE-Kontrollzentrum eingestellt haben. Lediglich die Menüfonts nutzt Opera etwas eigenwillig, im Gegensatz zur Version 8 zeigt es sie jedoch in gut lesbarer Größe an. An gewohnter Stelle (Extras | Einstellungen | Erweitert | Schriften) lassen diese Schriftarten sich bei Bedarf unkompliziert an KDE-Gepflogenheiten anpassen.

Lokalisierung

Um Opera an deutsche Verhältnisse zu gewöhnen, bedarf es einiger lästiger, aber unkomplizierter Nacharbeit: Ein Eintrag in den Foren der deutschen Linux-Community [3] hält einige nützliche Dateien bereit, die Sie nach Anleitung in die entsprechenden Ordner unter ~./opera installieren. Die offizielle deutsche Sprachdatei finden Sie unter [4]. Allerdings sind bei Änderungen am Programm die Dateien der deutschen Opera-Community [3] stets schneller aktualisiert, als die Originale von Opera Software.

Unter Extras | Einstellungen finden Sie den Kartenreiter Suche. An dieser Stelle lassen sich die Suchfelder auf die deutschsprachigen Pendants der Portale umleiten. Bei den meisten Seiten genügt es, das Länderkürzel in .de zu ändern. Alternativ dazu können Sie auch auf die entsprechende deutschsprachige Internetseite ansurfen und mit der rechten Maustaste in das gewünschte Suchfeld klicken: Es erscheint dann ein Menü zur Einrichtung einer Schnellsuche. Tragen Sie beispielsweise für Wikipedia.de dort das Kürzel wp ein, so genügt in der Adresszeile des Browsers später die Eingabe wp Suchbegriff und Opera zeigt den ensprechenden Eintrag aus der freien Enzyklopädie an. Noch einfacher und schneller kann man kaum zu gewünschten Suchergebnissen kommen.

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