Neue Hardware

01.05.2006

Thin Clients für Linux-Teams

Mal tot gesagt, mal hochgelobt – Thin Clients befinden sich in ihrer Bewertung als kostengünstiger Desktop-Ersatz auf einer endlosen Achterbahnfahrt. Richtig durchgesetzt haben sie sich nie, verschwunden sind sie auch nicht. Fujitsu Siemens präsentiert mit der Serie Futro S nun neue Modelle mit Embedded Linux.

Im Fall des Futro S400 haben die Entwickler auf 25 x 7 x 18 cm ein System integriert, das ein AMD NX1500 mit einer Taktrate von 1 GHz antreibt. Das Betriebssystem findet auf einer CompactFlash-Karte Platz – wahlweise ist das ein Embedded Linux (eLUX NG) oder Windows CE. An Bord – sprich auf der CF-Karte – sind zudem Browser, Acrobat Reader und die Java Virtual Machine von Sun.

Die ansonsten für den Einsatz in der Firma oder Arbeitsgruppe nötigen Anwendungen schöpft das kleine Gerät über die Verbindung zu einem Terminal-Server. Die auf dem Mainboard integrierte Netzwerklösung bietet dafür Gigabit-Ethernet an. Der Hersteller wartet zudem mit einer Liste von Optionen auf – WLAN-Fähigkeiten und Druckeranschluss zählen dazu. Außerdem dürfen Benutzer über einen USB-Anschluss für externe Medien das Konzept des Terminals ohne Festplatte unterwandern.

Der Futro S400 http://www.fujitsu-siemens.de/sme/products/deskbound/thin_clients/futro_s.html ist ab sofort verfügbar. Der Preis hängt von der Ausstattung ab und beginnt bei rund 400 Euro.

Platzsparend und erweiterbar: Der Thin Client Futro S400 von Fujitsu Siemens arbeitet mit Embedded Linux.

Klein und leise – Farblaser von Samsung

Der Farblaserdrucker CLP-300 N von Sammsung präsentiert sich mit der Tiefe eine A4-Blattes und einer Breite von rund 35 Zentimetern als Platzsparer für kleine Büros oder den heimischen PC-Arbeitsplatz. Zudem kommt die von Samsung entwickelte "No Nois"-Engine zum Einsatz, die einen leisen Druckvorgang verspricht – wer zielgruppenspezifisch nicht weit vom Drucker entfernt sitzt, dürfte das schätzen.

Das zur CeBIT in Deutschland vorgestellte Gerät empfängt den Papiernachschub über eine offene Kassette, die maximal 150 Blatt aufnimmt. Die runde Tonerpatronen des CLP-300 N werden vorne eingeschoben, was den geringen Abmessungen zugute kommt. Anschluss findet das Gerät wahlweise über USB oder Ethernet – das "N" im Produktnamen steht für die Netzwerkfähigkeit.

Der Drucker ist laut Hersteller zu Linux kompatibel. Die Liste der unterstützten Betriebssysteme führt ausdrücklich Red Hat, Fedora, Mandriva (Mandrake) und Suse auf. Auf der CeBIT gab Samsung (http://www.samsung.de) einen Preis von rund 300 Euro für den CLP-300 N an, der in den kommenden Wochen in den Handel kommen soll.

Kompakter Drucker fürs Büros oder Arbeitszimmer: Der Samsung CLP-300N kommt auch mit Linux klar.

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