Fazit

Legen Sie Wert auf maximale Geschwindigkeit, stellt Firewire 800 die optimale Wahl dar. Allerdings machen noch relativ wenig Hersteller von dieser Schnittstelle Gebrauch, und Sie benötigen zusätzlich eine Firewire-800-Karte. Besitzt Ihr Rechner eine USB-2.0-Schnittstelle, zahlt sich der Kauf einer Firewire 400-Festplatte nur bedingt aus, da USB 2.0 etwas bessere Transferraten erzielt als das IEEE-1394A-Protokoll. Auch funktioniert das Anschließen im laufenden Betrieb nicht mit allen Distributionen fehlerfrei.

Da eine Firewire-Platte meistens auch eine USB-Schnittstelle mitbringt, ist sie hingegen eine gute Alternative, falls Ihr Rechner bereits über eine Firewire-Schnittstelle verfügt und Sie normalerweise mehrere USB-Geräte benutzen. Dann entlastet Firewire das USB-System merklich. Zudem lassen sich bis zu 63 Firewire-Festplatten aneinanderhängen. USB-Geräte bringen hingegen nur selten einen zusätzlichen USB-Anschluss oder sogar einen USB-Hub mit.

Für Benutzer, die viel unterwegs sind, lohnt sich der Kauf einer 2-Zoll-Platte, die den Strom ebenfalls über den USB-Bus bezieht. So muss nicht immer auf das leidige Ladegerät geachtet werden. Die 2,5-Zoll-Platte von Seagate zeigt, dass hohe Performance auch bei kleineren Platten möglich ist. Die 1-Zoll-Festplatten von Lacie und Seagate sind zwar sehr hübsch und zudem federleicht. Bei einem Gigabyte-Preis von knapp 20 Euro sollte man aber nicht vergessen, dass eine wiederbeschreibbare DVD für rund einen Euro 4,7 GByte Speicher bietet.

Infos

[1] Seagate: http://www.seagate.com

[2] Maxtor: http://maxtor.com/de

[3] Lacie: http://www.lacie.com/de

[4] Trekstor: http://www.trekstor.de

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