Schnellstart für's Office-Paket

Sie bekennen sich offen dazu, statt KOffice lieber das Konkurrenzprodukt OpenOffice einzusetzen? Warum nicht – ein bisschen Abwechslung auf dem Desktop muss auch einmal sein. Das Beste daran: Ab sofort werden Sie dabei sogar unterstützt. Denn Christian Nitschkowski hat mit dem OpenOffice.org Quickstarter ein kleines Tool entwickelt, dass sich im KDE-Panel einnistet und Ihnen so das schnelle Öffnen der einzelnen OpenOffice-Module ermöglicht (Abbildung 5).

Zu den weiteren Funktionen des praktischen kleinen Helferleins gehört unter anderem eine History-Funktion sowie das "Keep OpenOffice in Memory" ("Behalte OpenOffice im Hauptspeicher"), um den Ladevorgang der Applikationen zu beschleunigen. Die aktuelle Version finden Sie auf der Homepage des Autors unter http://segfaultskde.berlios.de/index.php?content=oooqs.

Abbildung 5: Schnellerer Zugriff auf alle Module

Gemeinsam sind wir stark

Die Idee, alle PIM-("Personal Information Management"-)Applikationen in einer gemeinsamen, Outlook-artigen Oberfläche zu versammeln und so ein vollständig integriertes System für das Personal Information Management zu liefern, spukt schon länger in den Köpfen aller PIM-Entwickler herum. Typisch für das KDE-Projekt war der Schritt von der Idee zum Handeln auch hier nicht weit: Die Entwicklung einer solchen Applikation schreitet immer weiter voran.

Zum einen gibt es das von der deutschen Regierung in Auftrag gegebene Projekt Kroupware, über das wir bereits in unserer vorangegangenen Ausgabe 11/2002 berichtet haben, zum anderen liegen auch die übrigen Entwickler nicht auf der faulen Haut. Abbildung 6 zeigt einen von Karl-Heinz Zimmer entwickelten Prototypen von KOrganizer, der in KMail eingebettet ist. Don Sanders Lösung geht sogar noch weiter: Dem Hauptentwickler von KMail ist es gelungen, seinen E-Mail-Client in einen KPart umzuwandeln. Abbildung 7 demonstriert, wie wunderbar sich so die verschiedenen PIM-Komponenten in das Kaplan genannte Gerüst von Matthias Hoelzer-Kluepfel und Daniel Molkentin einbetten lassen.

Abbildung 6: Eine starke Kombi – KOrganizer und KMail
Abbildung 7: Kaplan – alles unter einem Dach

Glossar

Bugs

Dass Software-Fehler und -Unzulänglichkeiten als Insekten bezeichnet werden, hat historische Gründe. Als 1945 eine Motte für einen Funktionsausfall am Grossrechner Mark II sorgte, beschrieb Grace Hopper deren Entfernung als "Debugging". Seither gilt sie als Erfinderin dieses Terminus.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...