K-splitter

Für ein frisches Lüftchen – zumindest auf dem Rechner – sorgen in der Juli-Hitze eine neue Version des XML-Plugins für Kate und die Beta-Version der KDE-Office-Suite. Neue Mailinglisten und Web-Seiten bringen all denen ein klein wenig Ablenkung, die arbeiten müssen, statt im Schwimmbad den Sonnenschein zu genießen.

XML-Support aufgefrischt

XML von Hand zu verfassen kann fehlerträchtig sein: Wer das im LinuxUser 02/2002 vorgestellte XML-Plugin [1] für den KDE-Editor Kate [2] schon ausprobiert hat, weiß, wie gut dieses kleine Stück Software da Abhilfe schafft. Nun gibt es eine neue, verbesserte Version auf der Homepage des Autors Daniel Naber unter http://www.danielnaber.de/tmp/.

Sie ist für Kate aus KDE 3 gedacht und muss auf jeden Fall selbstkompiliert werden, um die bereits enthaltene, ältere Version zu ersetzen. SuSE-8.0-Nutzern macht es der Autor leicht und gibt ihnen den guten Ratschlag mit auf den Weg, den unumgänglichen .configure-Aufruf um ein --prefix=/opt/kde3 zu ergänzen. Ansonsten installiert sich das Plugin ins falsche Verzeichnis, und Sie bekommen trotz aller Mühen nur die alte Version zu sehen.

Was eine wahre Schande wäre, denn das neue XML-Helferlein wartet mit einigen Änderungen auf. Zuallererst mit einem neuen Namen. Ab dieser Version heißt das Plugin offiziell Kate XML Completion Plugin. Für Sie sehr viel interessanter dürften jedoch die zusätzlichen Funktionalitäten sein, die der Entwickler eingebaut hat. So erscheint beim Tippen eines < unter der Cursor-Position automatisch ein Popup mit den an dieser Stelle möglichen Elementen. Achtung: Auf diese Funktionalität können Sie bei einem Top-Level-Element wie etwa html derzeit noch nicht zurückgreifen.

Befinden Sie sich bereits in einem Tag und betätigen die [Leer]-Taste, erscheint eine Liste aller dafür zugelassenen Attribute. Sie haben in diesem Fall die Wahl, einen möglichen Wert aus den Listen auszuwählen und somit einzufügen oder einfach normal weiterzutippen.

Abbildung 1: XML verfassen wird jetzt noch einfacher

Voll durchgescannt

Großartige Projekte verlangen eigene Web-Seiten, dachte sich wohl das Kooka-Team und hat KDEs hauseigener Scanner-Software unter http://kooka.kde.org/ einen umfangreichen Internet-Auftritt spendiert. Ein Besuch der Seite lohnt sich wirklich, denn neben Screenshots der aktuellen Programmversion und Neuigkeiten aus der Entwickler-Küche bieten die Macher allen interessierten Hobby-Scannern umfangreiche Dokumentation zum Programm.

Auch für Programmierer lohnt der Abstecher, denn sie erfahren in FAQs alles Wissenswerte über die Einbindung der Scan-Unterstützung in ihre KDE-Applikationen. Anregungen, Kommentare und Bugreports zum Scanner-Projekt können Sie jederzeit unter http://www.kde.org/kooka/contact/ loswerden.

Abbildung 2: Kooka in Aktion

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