Tipps zu Corel PhotoPaint

Büroklammer

Um Erweiterungen unter PhotoPaint anzumelden, müssen diese bereits entpackt und ausführbar in einem Verzeichnis vorliegen. Eventuell müssen Sie die Plugins zuvor auf einem Windows-System installieren. Dann wählen Sie unter PhotoPaint aus dem Menü Tools/Options; es sollte sich nun ein Fenster öffnen, das auf seiner linken Seite eine Liste mit Ober- und Unterpunkten besitzt. Klicken Sie dort den Unterpunkt Plug-Ins in der Kategorie Workspace an. Auf der rechten Seite betätigen Sie den Schalter Add und wählen dann das Verzeichnis aus, in dem die Plugins liegen. Das gewählte Verzeichnis sollte anschließend in der Liste mit einem vorangestellten Haken erscheinen. Der Haken bedeutet, dass die Plugins aus diesem Verzeichnis unter PhotoPaint verwendet werden sollen. Damit die Plugins direkt beim Starten von PhotoPaint initialisiert werden, sollten Sie hier noch die Box initialize plug-ins at startup markieren. Beenden Sie nun PhotoPaint und starten Sie es anschließend neu. Falls die Plugins korrekt erkannt wurden, sollten sie nun unter Effects im Menü auftauchen.

Ich habe den Workshop im LinuxUser verfolgt. Wenn ich im letzten Schritt Tux mit dem "Zauberstabwerkzeug" markieren möchte, wird mehr als nur der Rand markiert. Was mache ich falsch?

Sehr wahrscheinlich haben Sie einen zu hohen Schwellenwert für eine Auswahl eingestellt. Bei aktiviertem Zauberstabwerkzeug erscheint in der Property-Bar (standardmäßig die dritte Symbolleiste von oben) u. a. auch eine Liste mit einem Wert. Dieser Wert gibt an, ob und wieviele ähnliche Farben in den Markierungsvorgang eingebunden werden sollen. Steht dort z. B. der Wert "1", so wird nur der Bereich um den angeklickten Punkt markiert, der exakt dieselbe Farbe wie der angeklickte Punkt besitzt. In der Praxis hat sich der voreingestellte Wert von "10" bewährt. Falls dieser Wert bei Ihnen höher liegt, setzten Sie ihn einfach wieder auf diesen Standardwert zurück. Nun sollte sich Tux korrekt und widerstandslos markieren lassen.

Ich habe ein Verzeichnis mit vielen Bildern im BMP-Format, die ich gerne in das platzsparendere JPG-Format umwandeln würde. Gibt es hierzu in Photopaint 9 eine Hilfe?

Eine solche Umwandlung lässt sich mit wenigen Handgriffen realisieren. Wählen Sie unter Photopaint aus dem File-Menü den Punkt Batch-Process. Klicken Sie im auftauchenden Fenster auf Add Files und wählen Sie die Dateien aus, die umgewandelt werden sollen. Klicken Sie nun auf Browse, um das Zielverzeichnis für die umgewandelten Dateien zu bestimmen. Aus der darunter liegenden Liste wählen Sie anschließend noch das Dateiformat, in das die Dateien konvertiert werden sollen. Ein abschließender Klick auf "OK" startet den Konvertierungsvorgang.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Test der englischen Version von Photo-Paint 9
    Als Dankeschön an die große Linux-Gemeinde hat man sich beim renommierten Grafik-Software-Hersteller Corel entschlossen, die Bildbearbeitungs-Software Photo-Paint 9 für Linux kostenlos im Internet zu veröffentlichen. Wir haben uns dieses Geschenk einmal etwas näher angesehen.
  • Workshop Corel PhotoPaint 9 - Ein Einstieg
    Corel verschenkt auf seiner Internet-Seite die englische Version der Bildbearbeitung "PhotoPaint 9" für Linux. Leider ist diese Alternative zu GIMP nicht besonders einsteigerfreundlich, dafür aber um so leistungsfähiger. Für all diejenigen, die sich in dem angebotenen Funktionsdschungel nicht zurecht finden, soll dieser Workshop eine kleine Einstiegshilfe bieten.
  • Büroklammer
  • GIMP 1.2
    Rechtzeitig zum letzten Weihnachtsfest wurde die lang erwartete, neue Version 1.2 der Bildbearbeitungssoftware GIMP im Internet zum Download freigegeben. Damit Sie sich die hohen Telefonkosten und den umständlichen Compilierungsvorgang ersparen können, haben wir die Bildverarbeitungs-Software auf unsere aktuelle Heft-CD gepresst. Passend dazu sagen wir Ihnen in diesem Artikel, was sich gegenüber der Vorversion geändert hat, und bieten eine erste Einstiegshilfe für Anfänger.
  • Grafik-Suite Corel DRAW 9
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...