Oberflächliches

VMware Workstation bündelt alle Aktivitäten in einem einzigen Fenster: Wenn Sie eine virtuelle Maschine starten, läuft diese im großen Hauptbereich des Fensters. Sie können dann noch weitere VMs aktivieren und über Reiter (wie in einem Webbrowser) zwischen den verschiedenen Maschinen hin und her wechseln (Abbildung 1). Sie können einen Reiter aber auch aus dem Hauptfenster herausziehen und auf den Desktop fallen lassen – damit erzeugen Sie ein neues Fenster, das nur noch diese eine VM enthält. So können Sie gleichzeitig mehrere VMs in separaten Fenstern beobachten.

Abbildung 1: Über Reiter kann VMware Workstation mehrere laufende virtuelle Maschinen in einem Fenster unterbringen – um die VMs parallel zu beobachten, ziehen Sie einfach einen Reiter aus dem Fenster heraus.

VirtualBox verwendet standardmäßig separate Fenster: Das Hauptfenster enthält die Konfigurationen der virtuellen Maschinen, und wenn Sie eine starten, öffnet das Programm dafür ein neues Fenster (Abbildung 2).

Abbildung 2: VirtualBox stellt jede virtuelle Maschine in einem separaten Fenster dar; dazu kommt noch das Hauptfenster, über das Sie die VMs konfigurieren und starten können.

Software-Setup

Die gastunabhängigen Einstellungen erreichen Sie in der VirtualBox unter Datei / Globale Einstellungen. Unter anderem legen Sie hier den "Host-Key" fest, also die Taste, mit der Sie die Maus und das Keyboard aus dem Gastfenster lösen. Diese Funktion brauchen Sie aber nicht mehr, sobald Sie die so genannten Gasterweiterungen installiert haben, mehr dazu weiter unten.

Zum Verwalten der Datenträger bringt VirtualBox eine eigene Konfigurationsoberfläche mit, die Sie via Datei / Manager für virtuelle Medien erreichen. Sie unterscheidet in Reitern Festplatten, CD/DVD-Abbilder und Diskettenabbilder. Hier registrierte Medien stellt die Software per Knopfdruck in der Massenspeicher-Verwaltung zum Einhängen bereit.

VMwares grundlegende Einstellungen erreichen Sie unter Edit / Preferences. Die Software bietet hier ungleich mehr Optionen als VirtualBox. So legen Sie z. B. unter Priority fest, in welcher Rangfolge die CPU die virtuellen Maschinen in welchem Modus bedient.

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