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Neue Versionen beliebter Webbrowser im Vergleich

Browsergiganten

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Der Kampf der Browser auf Linux-Systemen ist längst entschieden: Firefox und Opera dominieren das Geschehen. Was die neue Generation der beiden Protagonisten zu bieten hat, zeigt der Test.

War das Internet noch vor wenigen Jahren ein mehr oder weniger statisches Medium, das kaum echte Neuerungen aufwies, befindet es sich derzeit in vielerlei Hinsicht in einem rasanten Wandel. Dieser betrifft nicht nur die verwendeten Technologien, die Webseiten immer mehr zu multimedialen und funktionsreichen Kommunikationsplattformen aufrüsten, sondern auch den Einfallsreichtum von Angreifern, Phishern und Werbetreibenden, die das Medium für sich als lukrative Einnahmequelle entdeckt haben. Für die Programmierer von Webbrowsern gilt es, diesem Rechnung zu tragen und ihre Software an die neuen Anforderungen anzupassen.

Sowohl Mozilla Firefox [1] als auch Opera [2] kündigen für dieses Frühjahr neue Versionen ihrer Browser an. Da es die finalen Kandidaten zum Redaktionsschluss jedoch noch nicht gab, haben wir die Betaversionen getestet, die jedoch nach Auskunft der Entwickler alle Funktionen der fertigen Versionen enthalten sollen.

Opera 9.5

Opera, das norwegische Urgestein unter den Webbrowsern gint es schon seit 1996. Anfangs noch als Randerscheinung belächelt, hat der Multifunktionsbrowser inzwischen einen festen Platz in der Softwarewelt. Neben der Hauptkomponente, dem Webbrowser, hat er über diverse Zusatzfeatures wie Download-Manager, E-Mail- und Chat-Client für IRC-Netzwerke sowie ein virtuelles Notizbuch.

Derzeit basteln die Entwickler an Version 9.5 des Allroundkünstlers, die aber zum Redaktionsschluss noch im Betastadium war. Sie eignet sich nur für Testzwecke, vor dem Einsatz auf Produktivsystemen raten die Entwickler ab. Die getestete Version finden Sie auf der Heft-DVD. Zur Installation verwenden Sie den Paketmanager Ihrer Distribution. Eine detailliertere Anleitung finden Sie im Begleittext auf der DVD.

Neues

Gegenüber dem Vorgänger kommt die neue Version mit einer umfangreichen Liste an Änderungen daher: Es gibt sowohl neue Features und Erweiterungen sowie Verbesserungen der Render-Engine. Vor allem im Umgang mit JavaScript und CSS hat sich einiges getan. In beiden Fällen unterstützt Opera jetzt deutlich mehr Tags und Befehle als der Vorgänger.

Auch mit neuen Funktionen geizen die Entwickler nicht: So erlaubt die Eingabe eines Begriffs in die Adressleiste die Suche in der History. Neben dem Ergebnis zeigt Opera den Textausschnitt um den Treffer herum, URL und das Zugriffsdatum an (Abbildung 1). Alternativ sucht der Browser bei Google nach dem Begriff.

Abbildung 1: Die Eingabe eines Begriffs in der Adressleiste von Opera startet eine Suche im Browser-Cache.

Die interne Seite opera:historysearch soll nach Herstellerangaben ebenfalls die Suche im zwischengespeicherten Inhalt (Cache) erlauben, funktionierte im Test aber noch nicht. Verwenden Sie Opera auf mehreren Rechnern, bietet Ihnen die Softwareschmiede eine Online-Synchronisierung der Bookmarks, der persönlichen Leiste und der Speed-Dial-Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Opera stellt Ihnen dafür ein kostenloses Konto bereit, das naturgemäß eine Anmeldung erfordert.

Ebenfalls ausgebaut haben die Entwickler die Torrent-Unterstützung. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen finden Sie unter [3].

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Kommentare
Betrifft Opera
Seraphyn Christian M. Grube, Donnerstag, 14. Mai 2009 14:56:00
Ein/Ausklappen

Wir sind bei Opera in der Version 9.64 (http://www.opera.com/browse...d/?os=linux-i386&list=all) des weiteren basteln, sonder programmieren die Entwickler an Version 10 (http://www.opera.com/browser/next/).
Thematik noscript nicht für Opera:
Opera kann komplett scripte verbieten und über einen Shortcut nur für bestimmte Seiten erlauben. Auch gibt es per userscript einen Flashblocker und mit Scripts lassen sich sehr viel Funktionen erweitern.
Somit würde ich den Text vor dem Drucken lieber nochmal bearbeiten...
Gruß


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