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"Ein Riesenstück Arbeit"

Interview mit Martin Pitt

26.07.2011
Wer wissen will, wie sich Ubuntus Desktop entwickelt, kommt an Martin Pitt nicht vorbei. Der deutsche Entwickler koordiniert unter anderem die Arbeit an Unity.

Info

Dieses Interview finden Sie in verkürzter Form im Ubuntu User 04/2011 auf Seite 10ff.

Ubuntu User: Für alle, die Dich nicht kennen: Was ist Deine Rolle im Ubuntu-Projekt?

Martin Pitt: Ich bin Martin Pitt und etwa seit August 2004 bei Canonical und Ubuntu. Ich habe beim Security-Team angefangen und war später im Plumbing-Bereich. In meinem ersten Projekt sorgte ich dafür, dass USB-Geräte automatisch mounten, was damals eine ziemliche Innovation war. Auf dieser Schiene habe ich dann weitergemacht. Ich bin noch immer dafür verantwortlich, Hotplug- Geräte zum Laufen zu bringen: USB-Geräte, Kameras, Scanner – alles, was man an so einen Rechner steckt.

Ich kümmere mich zudem um die Desktop-Integration, GVFS. Außerdem hacke ich seit einer ganzen Weile an Gnome herum. Eigentlich bin ich ein Projektnomade. Ich mache dort mit, wo es gerade brennt oder woran wir gerade arbeiten. Im letzten Zyklus habe ich zum Beispiel die große Migration von Python-GTK2-Anwendungen auf GTK 3 vorbereitet.

Offiziell heißt meine Rolle "Desktop Technical Lead". Ich soll dafür sorgen, dass wir die Dinge, die wir bauen wollen, auch richtig bauen – so, dass die verschiedenen Projekte gut zusammenarbeiten. Zugleich soll der Code Upstream- kompatibel sein und sich gut betreuen lassen. Es geht auch darum, auf Qualität zu achten und beim Release Management dafür zu sorgen, dass wir punktgenau landen und alles erfüllen, was wir uns vornehmen. Zudem wollen wir bei Problemen frühzeitig gegensteuern.

UU: Was macht Dir am meisten Spaß an Deinem Job?

MP: Generell finde ich es gut, dass wir im Endeffekt bezahlte Freie-Software-Entwickler sind. Ich habe relativ viele Freiheiten, mir Projekte rauszusuchen, an denen ich arbeiten will. Mir gefällt zudem, dass man mit der Upstream-Community zusammenarbeiten kann – zumindest an den Teilen, an denen ich arbeite, die politisch nicht so sensibel sind.

Dazu kommt die relativ hohe Befriedigung, sich an einem Projekt zu beteiligen, das da draußen eine Auswirkung hat, das mehrere Millionen Nutzer erreicht. Man trifft dann auch öfter mal Leute, die sagen: "Hey, cool, Ubuntu, das benutze ich doch seit ein paar Jahren." Auch über die Bug Reports hilft man Leuten, die dafür dankbar sind. Das passiert zwar relativ selten, ist aber deswegen um so schöner – eine Belohnung sozusagen.

UU: Apropos mehrere Millionen Benutzer: Ihr wollt 200 Millionen Nutzer in den nächsten fünf Jahren dazu gewinnen? Wie realistisch ist das? Wie schätzt Du das ein?

MP: Das ist schwer zu sagen. Ehrlich gesagt habe ich vor sieben Jahren, als wir angefangen haben, noch nicht geglaubt, dass wir so weit kommen. Und ich bin kein Visionär, deswegen kann ich im Endeffekt nur sagen: Wenn Mark denkt, wir schaffen das, dann glaub ich ihm im Großen und Ganzen. Wir sind jetzt schon so weit gekommen – auch das hat man ihm nicht zugetraut.

Ich denke aber, es wird ein Riesenstück Arbeit. Momentan muss man noch eine ganze Menge Fachwissen mitbringen, um ein System ans Laufen zu bringen. Es gibt immer noch etliche Möglichkeiten, etwas kaputt zu machen. Ich denke, gerade mit Natty haben wir einen Riesenschritt in diese Richtung getan, sowohl was die Usability für Einsteiger angeht als auch was das effiziente Arbeiten für Fortgeschrittene betrifft. Wenn wir also in diese Richtung weitergehen, ist es durchaus realistisch. Wie dann die Marktteilnehmer gegeneinander spielen, dazu kann ich nichts sagen, weil ich mich damit nicht beschäftige. Aber im Sinne von: "Wäre es brauchbar für 200 Millionen Leute?" – absolut!

UU: Unity ist ja ein großer Schritt. Ihr seid nicht so wahnsinnig viele Entwickler – im Vergleich zum Debian-Projekt. Ich hab die Zahlen gehört: Ihr seid ungefähr 90 bei Debian sind es 900 oder so.

MP: Das Debian-Projekt hat ungefähr 900 offizielle Maintainer. Dazu kommen aber noch viele mehr, die keinen offiziellen Entwicklerstatus haben, die aber Pakete verwalten oder einfach mal Patches schicken. Und in Ubuntu ist das ähnlich. Wir sind schon allein in Canonicals Plattform-Team um die 100 Leute – vielleicht ein bisschen mehr. In der Community sind wir noch wesentlich mehr, das sind dann schon ein paar hundert Leute. Wir haben natürlich – wie Debian – auch viele Helfer, die einfach Patches senden. Und wir arbeiten zudem nicht ganz im Vakuum, sondern mit Gnome, Linux oder Freedesktop.org zusammen.

UU: Dennoch: Wäre es für Euch nicht einfacher gewesen, die Gnome Shell zu übernehmen und so die Kapazitäten an Entwicklern mit zu nutzen? Warum der Unity-Weg?

MP: Soweit ich es mitbekommen habe: Vor ein paar Jahren haben sich unsere Designleute mit ihrer Vision einer besseren Oberfläche mit den Gnome-Shell-Leuten zusammengesetzt und an ein paar Konzepten gearbeitet. Deswegen sind Gnome Shell und Unity im Endeffekt nicht so unterschiedlich. Aber es gab eben auch relativ viele Reibungspunkte, weshalb man am Ende sagte: "We agree to disagree." Wir wollen einige Probleme einfach unterschiedlich lösen.

Ich denke, es kann nicht schaden, wenn unterschiedliche Ideen da draußen im Wettstreit stehen. So kann man einfach abwarten, welche sich durchsetzt. Das ist in der freien Software ja eigentlich schon immer sowohl das Mittel zum Erfolg als auch der Status Quo gewesen: Es gibt viele Optionen, und die bessere setzt sich irgendwann durch.

UU: Lauft Ihr nicht Gefahr, Benutzer zu verlieren, die nicht umlernen wollen und die bei Unity denken "Das ist ja eigentlich ein Netbook-Desktop, ich habe aber kein Netbook, und zudem wird Unity ganz anders bedient, als ich das kenne"?

MP: Ich würde durchaus behaupten, dass der Schritt von Gnome zu Unity der allergrößte Schritt auf dem Desktop war, den wir jemals gemacht haben, was natürlich für die Gnome Shell genauso zutrifft. Und natürlich ist das ein allgemeiner Zug von Menschen, dass sie Veränderungen nicht unbedingt willkommen heißen.

Ich persönlich habe gemerkt: Am Anfang denkt man "oh Gott, das sieht total anders aus", aber wenn man Unity dann eine Woche benutzt hat, ist man einfach so begeistert davon, dass man nicht mehr zurück will. Deswegen muss man abwarten und nicht darauf hören, was die Leute nach einer Stunde Verwendung sagen, sondern was sie nach ein paar Monaten dazu meinen. Dann sehen wir einfach mal, was wir für ein Feedback bekommen.

Ich denke, man kann nicht einfach auf demselben Level stehen bleiben, auf dem wir schon in den 90er-Jahren waren. Irgendwann muss man auch mal neue Konzepte ausprobieren. Und es gibt natürlich immer noch den Weg zurück zu Gnome 2, auf den klassischen Desktop. Das haben wir ja nicht entfernt.

UU: Wollt Ihr Gnome 2 weiter unterstützen, zum Beispiel in Ubuntu 11.10?

MP: Nein, also Gnome 2 wird ab Oneiric nicht mehr unterstützt – wir gehen auf Gnome 3. Aber das ist natürlich nur eine Versionsnummer, die eher interner Natur und für Entwickler interessant ist. Der klassische Gnome-3-Desktop wird nicht viel anders aussehen als der Gnome-2-Desktop. Es wird immer noch das Gnome Panel geben, mit dem Hauptmenü und den Indikatoren, wie wir sie bis jetzt hatten. Es wird ein sehr sanfter Schritt.

UU: Und Gnome 3 wird dann integriert oder wie funktioniert das? Kann ich dann beim Log-in-Manager zwischen Unity und der Gnome Shell wählen?

MP: Ich bin mir nicht sicher, ob wir die Gnome Shell mit auf die CD packen. Einfach, weil wir sehr beschränkte Ressourcen auf der CD haben. Aber auf die DVD ganz sicher. Und ja, auf jeden Fall kann man es auch nachinstallieren. Das geht jetzt schon über ein PPA.

Die Gnome Shell kommt aber auf jeden Fall in die eigentliche Release rein. Die Anwender haben weiterhin die Wahl haben zwischen Unity, der 2-D-Unity-Oberfläche, dem klassischen Gnome und Gnome Shell. Es ist wahrscheinlich, dass man das klassisches Gnome und die Gnome Shell nachinstallieren muss, wenn sie nicht auf die CD passen. Auf der DVD werden sie sicherlich dabei sein, weil wir da mehr Platz haben und nicht so knausern müssen.

UU: Du meintest, in der Sitzung heute morgen auf dem UDS hattet Ihr Feedback zu Unity. Wie war das? Was haben die Leute so erzählt?

MP: Man muss zunächst sagen, dass hier auf dem UDS eigentlich nur Entwickler sitzen. Das heißt, die Natur des Feedbacks ist natürlich eine ganz andere als wenn es zum Beispiel von meinen Eltern käme. Heute früh haben wir primär über diese vielen kleinen "Verhaltens-Bugs" geredet, die Unity jetzt einführt. Zum Beispiel nervt einige, dass man den Launcher jetzt aufruft, indem man mit dem Mauszeiger den linken Rand des Desktops berührt. Andere stört, dass in den Anwendungslinsen alle Informationen unkategorisiert auf einem Haufen erscheinen und dass die Möglichkeit, Kategorien zu ändern, doch ziemlich versteckt ist. Es ging also mehr um die Details von Designfragen.

Für alle diese Probleme wird man Lösungen finden. Wir haben ja noch eine Weile Zeit bis zur nächsten LTS-Version. In Oneiric wollen wir ja, nach dem großen Schritt, diese ganzen kleinen Details ändern. Aber es gab auch positives Feedback: Was die Entwickler wirklich mögen, ist die sehr schnelle Art, durch die Type-ahead-Suche eine Anwendung zu starten. Also: Windows-Taste, drei Buchstaben eingeben, [Eingabe], fertig. Das ist sicherlich schneller als je zuvor und in der Gnome Shell sehr ähnlich gelöst.

UU: Das war auch mein Eindruck. Ich bin sehr gut mit den Shortcuts zurecht gekommen. Es benutzen nicht alle Leute Shortcuts, aber man kann damit schneller arbeiten.

MP: Zumindest in Unity wird man ja dazu angehalten. Zum Beispiel lassen sich die meistgenutzten Anwendungen im Launcher direkt mit – sagen wir – [Super]+[2] starten. Ich denke, über die Zeit werden sich die Leute das angewöhnen. Es kann nichts schaden, mehr Benutzern die Tastatur ein wenig näher zu bringen – die Maus verschwindet ja nicht. Aber weil das Feature sehr exponiert ist, lässt es sich sehr angenehm benutzen und man gelangt schnell ans Ziel.

UU: Wie sieht es mit Standardanwendungen für 11.10 aus? Werden zum Beispiel Openshot und Thunderbird an Bord sein?

MP: Zu Thunderbird kann ich noch nichts sagen, weil die Diskussion noch läuft. Wenn ich mal eine Schätzung wagen darf: Wahrscheinlich kommt es nicht auf die Installations-CD, weil es einfach zu groß ist. Wir haben mit Evolution ja bereits einen E-Mail-Client an Bord, der sich sehr gut in den Desktop einfügt. Insofern wird es recht schwierig, Evolution zu entfernen, ohne andere Feature-Rückschritte in Kauf zu nehmen.

Zwei E-Mail-Clients wollen wir aber auch nicht mitliefern. Das liegt zum einen an Ubuntus Design-Philosophie: wir benutzen ein Tool für eine Aufgabe. Ein weiterer Grund ist, dass sehr viele Benutzer Webmail-Clients verwenden, also Gmail und Co. Unter diesen Gesichtspunkten würde es sich nicht lohnen, den doch relativ wertvollen Platz auf der CD für Thunderbird zu verwenden. Aber wie gesagt: die Diskussion findet noch statt, das war nur eine Einschätzung.

UU: Und Openshot?

MP: Openshot – gleiches Prinzip. Wir haben momentan Pitivi auf der CD. Ich denke, das wird einer der Kandidaten, die wieder runter müssen, wenn der Platz nicht genügt.

Der Leidensdruck, Anwendungen mitzuliefern, die nicht direkt zum Desktop gehören, ist wesentlich kleiner geworden. Zum einen aufgrund der sehr guten Software-Center-Integration in Unity. Will ich Openshot öffnen, wird es ja bereits angezeigt und ich kann es mit einem Klick installieren. Es gab eine offizielle Diskussion – ob wir es wirklich auf die CD packen, steht noch aus. Ich würde das eher verneinen, bin aber natürlich nicht allein zuständig.

UU: Was versprecht Ihr Euch von Wayland?

MP: Ich habe mich bisher nicht sehr intensiv damit befasst. Ich weiß ungefähr, was es ist. Der große Vorteil ist natürlich, dass es auf kleineren Plattformen – Embedded, ARM – doch einiges an Ressourcen spart und effizienter ist, weil man die X-Schnittstelle nicht mit sich herum schleppt und sie nur noch benutzt, wenn man sie wirklich braucht.

UU: Aber viele Anwendungen vertrauen ja noch auf X.

MP: Ja, klar. Viele Anwendungen heute benutzen ja nicht direkt libx11, sondern Toolkits wie GTK und QT. Diese müssen natürlich erst einmal auf Wayland laufen – das ist die Grundvoraussetzung. Ich denke, wir werden noch am ehesten Wayland-Anwendungen im Embedded-Bereich sehen, bei Handys, vielleicht auch bei Tablets. Auf dem Desktop wird es sicherlich noch eine ganze Weile dauern. Zum einen ist da der Leidensdruck geringer, weil die X11-Schicht nicht mehr so stört. Zum anderen gibt es auf dem Desktop viel häufiger die Anforderung, Anwendungen auf entfernten Rechnern auszuführen oder andere X11-Funktionen zu nutzen wie etwa Xinerama. Ansonsten kann ich zu den Plänen aber leider noch nichts sagen.

UU: Gibt es konkrete Pläne, Ubuntu auf ARM-Geräten vorzuinstallieren? Steht Ihr mit Herstellern in Kontakt und plant Ihr, Hardware mit Ubuntu auszuliefern?

MP: Das ist sicherlich der langfristige Wunsch, aber momentan arbeiten wir ja primär mit Linaro zusammen. Linaro und unser Ubuntu Mobile Team stellen keine fertigen Produkte her, sondern eine Plattform bereit. Das sind keine Sachen, die man sich fertig auf ein Handy, einen PC oder ein Tablet lädt. Sie erledigen aber 95 Prozent der Arbeit für Leute, die daraus Produkte entwickeln wollen. Ich denke nicht, dass wir in den nächsten Jahren fertige Produkte für das Ubuntu-Handy schaffen.

UU: Aber Ihr würdet es schon, wenn das Angebot kommt?

MP: Ich bin mir nicht sicher. Die Frage lautet offensichtlich, ob wir darüber nachdenken. Es gibt dazu momentan noch keine konkreten Entscheidungen. Und für Handys eigentlich noch weniger. Wir wollen ja im Ubuntu-Projekt nicht überall alles machen. An der Plattform arbeiten wir natürlich, damit es für andere Leute einfach ist, Ubuntu-basierte Handy-Oberflächen zu schaffen.

UU: Abschließende Frage: Was werden für Dich die wichtigsten Features von 11.10 sein, soweit Du das bisher abschätzen kannst?

MP: Ein großer Teil der Arbeit an 11.10 wird natürlich im Beseitigen von Nachwehen und im Aufräumen bestehen. Aber ein paar neue Sachen gibt es schon. Wir werden aller Voraussicht nach eine integrierte Backup-Lösung haben – in Form von Déjà Dup. Das wird auch gerade auf der Gnome-Liste diskutiert.

Dann werden wir Unity 2-D integrieren, das Unitys Bedienfreundlichkeit auch dann liefert, wenn der 3-D-Support fehlt. Damit einhergehend wollen wir Qt als First-Class-Citizen auf dem Desktop etablieren – Unity 2-D ist in Qt geschrieben. Wir wollen das auch, weil Qt eine ganze Reihe von Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere mit QML lassen sich sehr schnell optisch ansprechende Anwendungen schreiben. Wir wollen ja auch mal so etwas wie Desktop Widgets unterstützen. Das wird vielleicht noch nicht in Oneiric kommen, aber es legt zumindest den Grundstein.

Dafür ist erstmal viel Integrationsarbeit zu leisten: Verwenden wir ein Qt-basiertes Kontrollzentrum, müssen wir das natürlich irgendwie in das GTK-Kontrollzentrum einbetten. Oneiric wird das Plattform-Team viel Vorbereitungsarbeit kosten. Wir wollen auch Gnome 3 integrieren, was kein großes Feature ist, aber notwendig. Dazu müssen wir viele unserer Python-Anwendungen auf Gnome 3 portieren. Es wird eher ein Wartungszyklus. Was haben wir noch? Ja natürlich: viel Unity. Da kommen sicher ein paar zusätzliche Features hinzu.

UU: Zum Beispiel?

MP: Ich weiß nicht, ob das für Oneiric schon geplant ist, aber ein persönlicher Wunsch von mir wäre eine verbesserte Suchfunktion. Wir haben nun diese tolle Suche. Warum soll ich nicht die Windows-Taste drücken, zwei Begriffe eingeben und dann zeigt mir Ubuntu alle Fotos an, die mit diesen zwei Begriffen getaggt sind. Und warum soll ich nicht eintippen floyd wall und dann öffnet sich Rhythmbox und spielt "The Wall" von "Pink Floyd" ab und zeigt vielleicht noch, wo ich es im Ubuntu-One-Shop kaufen kann.

Mein persönlicher Wunsch wäre, dass wir noch viel mehr in Richtung dokumentenbasiertes Arbeiten gehen und weniger die Anwendungen an sich herausstellen. Unity in 11.04 geht ja mit der Zeitgeist-Integration schon in die Richtung. Die zeigt ja die letzten Dokumente oder sucht in den Dokumenten. Ich weiß, dass zumindest die Musiksuche auf dem Plan steht. Es gibt noch irgendwo einen Plan für eine Shotwell-Integration. Aber da weiß ich nicht, ob die Foto-Tag-Suche schon geplant ist – das wäre nochmal so ein Feature-Wunsch von mir persönlich.

Glossar

Plumbing

Lässt sich grob mit "Klempnern" übersetzen und bezeichnet die Arbeit in einem Bereich, in dem sich die Kernkomponenten des Systems (etwa Udisks oder die C-Bibliothek) mit dem Kernel berühren.

UDS

Ubuntu Development Summit, der im Mai in Budapest statt fand.

LTS

Long Term Support, diese Ubuntu-Versionen erhalten 3 Jahre Support (und 5 Jahre im Server-Bereich) und gelten als besonders stabile Ubuntu-Varianten.

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Kommentare
Thumbs Down
jean Horten (unangemeldet), Dienstag, 16. August 2011 21:24:07
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Thumbs down, für mich ist Unity ebenso wie Gnome 3 einfach nur unbenutzbar, funktionskastrierte Mobiltelefonoberflächen für DAU- Anwender


Bewertung: 204 Punkte bei 45 Stimmen.
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Thumbs up!
Herbert (unangemeldet), Freitag, 05. August 2011 21:15:21
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Für mich ist das neue Unity-Ubuntu einfach geil!!!

Weiter so!!!


Bewertung: 179 Punkte bei 43 Stimmen.
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Re: Thumbs up!
ST (unangemeldet), Sonntag, 07. April 2013 14:02:29
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Martin you rock! Weiter so!


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Infos zur Publikation

Ubuntu User ist bis Ausgabe 02/2013 vierteljährlich erschienen, aktuelle Artikel zu Ubuntu finden sich ab Ausgabe 04/2013 im LinuxUser.

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