Teure Überraschung

Cronk erhält man direkt über seine Homepage [1]. Die dort angepriesenen 0.99 Dollar gelten allerdings nur für die iPhone-Version. Wer die Linux-Variante ordern möchte, muss den hauseigenen Online-Shop verwenden, der überraschenderweise 7,57 Euro einfordert.

Ob Cronk diesen saftigen Preis wert ist, testet man am Besten mit der Demoversion, die ebenfalls auf der Homepage für 32- und 64-Bit Systeme bereit steht. Das heruntergeladene .tgz-Archiv entpackt man einfach auf der Festplatte und startet das heraus gepurzelte Programm cronk.

Die Bedienung erfolgt intuitiv mit der Maus: Sobald man das Spiel gestartet hat, schießt Cronk seine Steine genau an die Stelle des Mausklicks. Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass sich die Schlange langsam weiterbewegt.

Fazit

Man merkt Cronk deutlich an, dass es ursprünglich für Apples iPhone entwickelt wurde. Alles wurde bewusst einfach gehalten, ein gezielter Mausklick genügt. Die Grafik beschränkt sich auf ein kleines Fenster und ist zweckmäßig, das Spielprinzip hingegen dreist bei Zuma [3] geklaut. Kostenlose Varianten für Linux gibt es unter anderem mit Frozen Bubble [4] und Zaz [5]. Unter dem Strich ist Cronk somit eigentlich drastisch überteuert. Wer derartige Spiele liebt, sollte trotzdem mit der Demoversion eine Runde probespielen.

Cronk-Details

Bezugsquelle: http://www.mobile1up.com/cronk/
Lizenz: Eigene
Preis: 7,57 US-Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

[1] Projekt-Homepage: http://www.mobile1up.com/cronk/

[2] Online-Shop: http://www.mobile1up.com/store/

[3] Vorbild Zuma: http://en.wikipedia.org/wiki/Zuma_(video_game)

[4] Alternative Frozen Bubble: http://www.frozen-bubble.org/

[5] Alternative Zaz: http://sourceforge.net/projects/zaz/

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